Betreff:        Antwort
 Datum:        Tue, 08 Dec 1998 06:08:50 PST
    Von:        
     An:        gaestebuch@rassehunde.de

Hallo Herr Stierand,

vielen Dank für die schnelle und sachliche Antwort. Einige Antworten leuchten mir ein, bei andern möchte ich noch einmal nachfragen.
Ihre Kostenrechnung leuchtet mir ein. Bei anderen Züchtern, die nicht gewerblich züchten, sieht die Rechnung sicher etwas anders aus.

Etwas bleibt sicher unter dem Strich übrig. Warum sollte man sonst züchten?
Bei ein bis zwei Rassen lasse ich mir das Argument der Liebe zur Rasse gefallen, bei mehr Rassen nicht. Das muß andere Gründe haben.

Die anderen Gründen gibt es auch, nur ist der Hauptgrund die Tierliebe und der Spaß an einer Tätigkeit mit und um die Tiere herum.
Nicht umfassend, aber hier nur zwei weitere Gründe:
1. um den Hundehändlern den Markt enger zu machen
2. um den Markt nicht mit Welpen in großen Stückzahlen einer oder zweier Rassen zu übesättigen und trotzdem das Hobby zum Beruf machen zu können (Die Betriebswirtschaftlichkeit erfordert nunmal mindestens 40 aktive Zuchthündinnen - haben wir übrigens nicht!!-),  

Wie sieht das mit dem Amtstierarzt und Tierschutzverein aus. Besuchen diese die Züchter oder haben diese nur Informationen von dritten Personen? Wie läuft das ab?

§ 11 TSchG und hier die 5. Durchführungsverordnung besagt sinngemäß:
Wenn jemand mit mehr als drei Zuchthündinnen die Hundezucht betreibt, so benötigt dieser eine Erlaubnis. Hieraus ergiebt sich, daß die Amtstierärzte diese Erlaubnis erteilen und zwar nur, wenn eine tierschutzgerechte Unterbringung der Tiere vorhanden ist und die/der Züchter(in) über die notwendige Sach- und Fachkernntnis nachweisbar verfügt. Wenn also der Amtstierarzt eine solche Erlaubnis erteilt hat, sind ihm die Züchter auch von Person bekannt und er hat eine (mindestens jährliche) Kontrollpflicht. Weiterhin gehen wir davon aus, daß eventuelle Beschwerden, Mißstände oder gar Betrügereien zuerst dem Amtstierarzt (als einziges behördliches Kontrrollorgan) angezeigt werden. Somit gibt der Anruf beim zuständigen Amtstierarzt in der Regel auch umfassende Erkenntnis über die Seriosität eines Züchters - Dieser Punkt wird 100% ig auf der angedachten Welpenkauf- Checkliste bei rassehunde.de erscheinen. - 
Anders sind in der Regel die Auskünfte des örtlichen Tierschutzvereins zu werten, da diese oft von Neid, Mißgunst und juristischem Unwissen geprägt sind. Hier filtern wir gewissenhaft diie Fakten raus.
Es gibt übrigens auch recht konstruktiv arbeitende Tierschutzvereine, welche sehr objektiv solche Gespräche führen.

Welche Art der Fragen stellen Sie in den Gesprächen mit den Interessenten? Entschuldigen Sie meine Neugier, aber ich finde das Thema sehr interessant.

Sind Sie Hundezüchter, dann bewerben Sie sich und sie werden die Antworten finden müssen.
Sie sind kein Hundezüchter? - Dann brauchen Sie die Antwoten nicht zu finden und somit dürften die Fragen uninteressant sein, oder?

Ich verstehe auch, daß die Homepage in erster Linie dazu dient Ihre Hunde und Ihre Waren zu verkaufen, aber wenn Sie Rassestandards anbieten, dann sollten sie wenigstens die geläufigsten haben (Bouvier etc.).

siehe vorhergehende Antwort

Gleiches gilt, um noch mal das Beispiel zunennen, für die Person mit dem Fährtenproblem. Ist es für Sie nicht legitim (beispielsweise) ein Buch zu empfehlen, das Sie nicht in Ihrem Bestand haben, auch wenn es dem Fragenden hilft? Meiner Meinung nach sollte man den Leuten helfen oder darauf hinweisen, daß dieseHomepage nicht der richtige Ort für solche Fragen ist.

1. siehe
2. Werden Sie sicherlich auch nicht bei Mercedes über den Ford beraten, oder?
3. Links zu anderen Seiten werden von rassehunde.de generell nur gegen eine nützliche Gegenleistung gewährt.
 

Ein Link zu anderen Homepages, wo solche Fragen beantwortet werden, wäre doch ein gutes Ding und ein Zeichen von Stärke.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich will mich nicht einmischen, sondern nur konstruktive Kritik äußern.

Viele Grüße

Pitter

mfG

Uwe aus Ihrem ...einfach tierischen Team beirassehunde