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Ich habe mir erlaubt, bei der "hundewelt.de" die Linkliste zu nutzen und meine, seit dem 1.07.97 bestehende Homepage einzutragen und nach einem Linktausch anzufragen. Wenige Tage später war meine Eintragung verschwunden. Ich glaubte ja nun noch nichts Schlechtes und wiederholte meine Eintragungen. Aber heute waren diese wieder gelöscht. Ich fragte also an, warum nur meine Eintragungen immer gelöscht werden. Hierbei gab ich wohl versehentlich meine e-mail anschrift nicht vollständig an. Es folgte also diese Nachricht von Herrn Baxmann:

Betreff:  Vereinseintrag
 Datum: Thu, 16 Jul 199820:45:37 +0200 (CEST)
    Von:  baxmann@hundewelt.de
     An:   Zwinger.vom.Evaschacht@Rassehunde.de, briard@t-online.de

Sehr geehrter Herr Stierand,

der letzte Eintrag von Ihnen war doch sehr aggressiv formuliert und wurde auch wieder von mir gelöscht.
Schauen Sie doch einfach mal die Seiten www.briardclub.de an und Sie wissen mehr.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Gruessen

Lothar Baxmann

PS: Den Mut sollte man(n) schon haben eine ehrliche eMail-Adresse anzugeben.

17.07.98 0:14 UHR

Sehr geehrter Herr Baxmann,
entschuldigen Sie bitte, daß ich glaubte die Homepage Hundewelt.de sei für alle Hundehalter gedacht, und da meine als solche gedacht ist, glaubte ich wir hätten gemeinsame Ziele. Warum Sie auf mein Linktauschangebot nicht eingingen, bleibt mir unergründlich. Hat etwa der VDH diese Homepage gekauft, oder sind Sie tatsächlich der Meinung, welche Sie mit dem Löschen meiner Einträge in Ihrer Linkliste demonstrieren?
Mit Mut, Herr Baxmann hat mein Schreibfehler wohl wenig zu tun, und mit dem Fehlen an Solchem wohl noch weniger. Sicherlich werden Sie Ihre und meine Zeilen, auch die kommenden Kommentare meiner Besucher auf meiner Homepage im Gästebuch verfolgen, oder?

Ich wünsche, eine erquickende, informative Diskussion und bin mit der ungekürzten Veröffentlichung in Ihrem Gästebuch einverstanden, aber nur ungekürzt und mit meinem vollen Namen, bitte schön.

mit hundefreundschaftlichen Grüßen

Uwe Stierand von Ihrem ...einfach tierischen Team bei rassehunde.de
 
Herr Baxmann setzte nach diesem Schreiben einen Link zu unserer Seite und wir bedanken uns mit diesem:

Bitte schauen Sie auch mal zu Herrn Baxmann, technisch und graphisch sehr gute Homepage oder zurück?



 
 


 

Lieber Herr Stierand,
Sie sind immer noch im "Dornröschenschlaf". Selbstverständlich haben schon einige Prüfungen durch das Finanzamt stattgefunden. Selbstverständlich mußten diese Züchter ihre Kosten nachweisen. Selbstverständlich kennt das Finanzamt den Begriff "Liebhaberei". Zu Ihrer Information, es ist nicht möglich Verluste aus der Hundezucht gegenüber anderen Tätigkeiten, z.b. nicht selbstständiger Arbeit in Abzug zu bringen. Es ist nur möglich Verluste zu übertragen. Weiterhin braucht kein Züchter des BCD das Finanzamt zu scheuen, da alle Züchter sorgsam die Belege sammeln, da in der Vergangenheit oftmals von Finanzämtern geprüft wurde. Den Begriff Steuerhinterzieher verbitte ich mir für den gesamten BCD!!
Kein Züchter im BCD lebt von seinen Hunden. Jeder BCD Züchter hat nur soviel Hunde wie er auch selbst prägen kann. Und seien Sie gewiß, auch der menschliche Kontakt im Wohnzimmer gehört zu einem vernünftig geprägten Welpen. Nicht nur die Unterbringung in gepflegten "Geschäftsräumen". Ich bin mir sicher, Sie würden die Auflagen des BCD nicht erfüllen, um in der Züchterschaft des BCD Aufnahme zu finden. Zum Thema „Wohnstubenvermehrer", ich habe ein Grundstück von 7800m2 mehrere Hunderäume die im Wohnhaus sind, ein spezielles Welpenhaus. Von 9 erwachsenen Hunden sind nur drei Zuchthunde, die anderen sind "Haushunde". Wir "stoßen" nämlich keine Hunde ab, die nicht mehr in der Zucht sind.
Aber ich habe nicht den Erklärungsbedarf über die Qualität meiner Hunde oder die des BCD, ich denke, jeder Beagle - Interessierte wird die Qualitätsunterschiede zu Ihren "Beagles"  sowohl auf der Homepage des Beagle Club Deutschland als auch auf meiner eigenen Homepage erkennen.
Selbst Sie haben ja in Ihrer ersten mail den Klassenunterschied bemerkt.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Herr ....,
vielleicht ist ja dieser Schriftwechsel geeignet, mich zu wecken und vielleicht sind Sie ja der Prinz, welcher mich aus dem „Dornröschenschlaf“ holt?


Sie haben es nun endlich verstanden: Die Verluste aus einer unangemeldeten und ungenehmigten gewerblichen Tätigkeit sind in der Tat nicht gegen Ihre Einnahmen aus einer nicht selbstständigen Tätigkeit absetzbar.

Sollten Sie jedoch die derzeitige gesetzeswidrige Situation dahingehend verändern, daß aus den, dem Finanzamt unerklärten, „Schwarzeinnahmen“ durch die Hundezucht eine erklärte Einnahme aus einem angemeldeten und genehmigten Nebenerwerbsgewerbes würden, so wären natürlich auch die Kosten gegenrechenbar und entsprechende Verluste abzugsfähig und übertragbar. Ich sehe, jetzt haben wir uns verstanden, oder?

Also Mut haben Sie ja wirklich, für 150 Mitglieder zu behaupten, daß der Begriff „Steuerhinterzieher“ nicht zuträfe. Alle Achtung!!

Aber, wie Ihnen bekannt ist, bin ich kein Finanzbeamter und habe diese Ihre Behauptung auch nicht zu überprüfen. Für mich gehört zur seriösen Hundezucht jedoch auch das Thema „Steuerehrlichkeit“.

Interessanter für mich, meine Kunden und Ihre „Welpenfreunde“ dürften die Ausführungen zu Ihrer Beagle Zucht sein:

Sie schreiben: „Jeder BCD Züchter hat nur soviel Hunde wie er auch selbst prägen kann.“

Wieviel Welpen kann denn Ihrer Meinung nach ein BCD – Züchter prägen, welcher haupterwerbsmäßig arbeiten geht?

Weiter schreiben Sie: „Und seien Sie gewiß, auch der menschliche Kontakt im Wohnzimmer gehört zu einem vernünftig geprägten Welpen.“

Wie lange hält sich denn ein haupterwerbsmäßig arbeiten gehender BCD –Züchter, welcher nebenberuflich 7800 qm Grundstücksfläche, mehre Hunderäume im Wohnhaus und ein spezielles Welpenhaus zu pflegen und zu reinigen hat, nebenbei noch 9 erwachsene Hunde versorgt und denen den notwendigen Kontakt gibt, tatsächlich im Wohnzimmer bei den zu prägenden Welpen und dem besonders zu umsorgenden Muttertier auf? Wieviel Stunden hat denn in Solingen ein TAG, daß Sie behaupten „ ... der menschliche Kontakt im Wohnzimmer ....“ sei für einen vernünftig geprägtenWelpen ausschlaggebend ?

Ich denke, und gerne diskutiere ich auch hierüber mit Ihnen, daß die ersten Wochen der Prägephase eines Welpen, der sozialen Prägung durch das Muttertier gewidmet werden sollten, dann gehören zwei bis vier Wochen der Prägung durch andere Artgenossen unter menschlichem Kontakt und menschlicher Kontrolle.


D.h. für unsere Zuchtstätte: Die Welpen liegen bis zur vollendeten 8.  Lebenswoche !!! an dem Muttertier, werden dann in drei bis fünf Tagen „weich“ von der Mutter abgesetzt und gehen in unser speziell ausgerüstetes Welpenhaus, in welchem sich immer auch noch Welpen anderer Rassen und Würfe befinden. Mit frühestens der 12. Lebenswoche werden die bis dahin angezahlten, durch die Welpenkunden in der Regel bereits mehrfach besuchten Welpen an die neuen „Rudelmitglieder“– sprich: Familien – übergeben.

Unsere, im Vergleich mit vielen VDH – Züchtern, späte Welpenabgabe in der12. LW erfolgt aus mehreren Gründen:


1. ein voller Impfschutz (dieTollwutkomponente unserer 6-fach – Abgabeimpfung) kann erst mit der 12. Lebenswoche tatsächlich erzielt werden,


2. sind wir der Meinung, daß die von vielen VDH – Züchtern, aber insbesondere von den Wohnstubenvermehrern, oft gehörte und immer steife Behauptung, Sie ließen dies ja zwischen den Zeilen auch anklingen,: „Der Welpe müsse so früh wie möglich auf sein neues „Rudel“ geprägt werden, und deshalb schon mit der 8. Lebenswoche vom Züchter verkauft und abgegeben werden“, nicht von viel Wissen über die tatsächlichen Vorgänge in der Prägephase eines Hunde Welpen zeugt.

Aber verständlich ist uns natürlich auch diese, dem Kunden oder Ihren „Welpenfreunden“ immer plausibel klingende Notargumentation vieler VDH – Züchter (und sonstiger Wohnstubenvermehrer) schon:


Das Muttertier nimmt bekanntlich bis ca. zur 6. Lebenswoche den Kot der Welpen auf und das Wohnzimmer bleibt, abgesehen von den restlichen Beeinträchtigungen, ein Wohnzimmer. Da aber das Muttertier den Kot danach liegen läßt, sieht das Wohnzimmer eines Wohnstubenvermehrers, welcher haupterwerblich 8 oder mehr Stunden „arbeiten“ geht, nach dessen „Feierabend“ entsprechend aus und riecht.

Hinzu kommt, daß die Welpen ihrem Erkundungsdrang folgen, die Neugierde der Welpen nicht beim Beschnuppern der edlen Sitzgarnitur endet u.s.w. und so weiter. Unter diesem Gesichtswinkel verlangen natürlich die 14 Tage bis zur 8. LW sehr viel Geduld. – Aber da gibt es ja die oben genannte Verkaufsnotargumentation des VDH und endlich wird aus dem Wohnzimmer das, was es sein soll: ein Zimmer zum Wohnen. Ich denke Sie geben mir Recht und ich vermute, daß auch Sie ein spezielles Welpenhaus oder –zimmer haben, weil Sie Ihre Welpen eben auch erst mit der 12. Lebenswoche abgeben, oder?

3.Wollen wir unserem Kunden gesunde, kräftige, sozial ordentlich geprägte Welpen verkaufen, welche nicht dem Risiko unterliegen, in der 10. oder 11. Lebenswoche noch an Parvovirose oder Staupe zu erkranken, um schließlich in den Händen der neuen Rudelmitglieder zu sterben. Jeder Züchter kennt dieses Risiko und nur der seriöse Züchter verkauft, dem nicht immer fachkundigen Kunden, dieses Risiko nicht mit und gibt seine Welpen frühestens mit der Vollendung der 12. Lebenswoche und dann natürlich auch nur mit dem verabreichten Tollwutschutz ab.


Wen es interessiert, hier die fachliche Erklärung dieser Zusammenhänge:
Bekanntlich wird der Welpe nach der Geburt, über die Muttermilch, mit maternalen Antikörper versorgt, welche den Welpen in den ersten Lebenstagen gegen die verschiedensten Krankheiten immunisiert. Diese maternalen Antikörper kann man messen und nennt diesen Wert dann den Tita – Wert. (für unsere Kunden und Ihre Welpenfreunde gedacht, wirklich nicht, um Ihnen Nichtwissen zu unterstellen) Der Tita –Wert hat eine Halbwertzeit von ca. 10 Tagen, d.h. je höher der Tita – Wert der Mutterhündin, desto später tritt der Zeitpunkt der Unterversorgung des Welpen mit maternalen Antikörpern ein und folglich hat der Welpe länger Zeit, eigene Antikörper zu bilden. Der kritische Tita – Wert liegt bei 80.
Man kann nun abgeschwächte Vieren durch eine Impfung dem Welpen zufügen, welche den Aufbau eigener Antikörper durch den Welpen provozieren und den Welpen somit immunisieren.
Impft man jedoch zu früh, weil man z.B. den Titawert der Mutterhündin nicht kennt, werden die abgeschwächten Impfvieren durch die maternalen Antikörper zerstört und die gewollte und gezielte Provokation der Erzeugung eigener Antikörper findet im Welpen nicht statt. Erreicht dann der Tita – Wert der Muttermilch den kritischen Wert von 80 oder fällt dieser gar darunter, ist der Welpe gegen eine Erkrankung nicht ausreichend geschützt und wird, je nach Art der im zwingereigenen Vierenherdes vorhandenen und konzentriert vorkommenden Vieren zum Opfer fallen.

Impft man jedoch zu spät wird der Welpe schon den Kampf mit den Vieren eigentlich verloren haben. (Ausnahmen gibt es überall) Solche Welpen erkranken in der Regel erst mit der 10. – 11. Lebenswoche, der „Züchter“ weißt einen Impfausweis vor, welcher die Impfungen dokumentiert, alles scheint seriös und ordentlich – und trotzdem stirbt der Welpe auf den Armen des neuen Rudelmitgliedes, nachdem dieser Welpenkäufer noch einem Tierarzt das Geld bezahlen mußte, oder mehr, welches er glaubte beim Kauf eines jüngeren Welpen vom „Wohnstubenvermehrer“ gespart zu haben.

4. Wir verkaufen unsere Hundebabys in der Regel nicht wie in einem Ladengeschäft:
Kommen – wählen– bezahlen und gehen, alles binnen 30 Minuten!!!
Unsere Kunden sind vor dem Tage der Abholung durchschnittlich 4 mal bei dem Welpen und uns zu Besuch gewesen, man lernt sich kennen, erfährt in welche Verhältnisse der Welpe kommen soll und hat, als seriöser autorisierter Rassehundezüchter, so stets die Möglichkeit einen nicht geeigneten Kunden zu erkennen und einem Verkauf entgegen zu wirken.
 

Sehr geehrter Herr .....,
Die Auflagen des BCD sind eben nicht so hoch angesetzt, wie die meinige sehr erfolgreiche Züchterphilosophie es erwarten würde, siehe Verkaufsalter meiner Welpen, Ehrlichkeit, auch in Sachen Impfschutz und Steuern, dem Kunden gegenüber u.s.w., weshalb ich nie einen Antrag stellen würde zur „Züchterschaft“ des BCD gehören zu „dürfen“. Ich bin überzeugt, sehr gute und ausreichende eigene Sach- und Fachkenntnis zu besitzen und mir diese nicht vom VDH käuflich erwerben zu müssen. (Mitgliedsbeiträge, Zwangsabbonement „Rassehund“, Kilometerpauschalen, zwingend vorgeschriebene Ausstellungsbesuche und –kosten, Körkosten, Welpenprämien, Wurfabnahmekosten und das alles unter Verlust meiner Eigenständigkeit, damit der Zuchtwart mit meinen Hunden züchtet und ich zum bloßen Halter, dem verlängerten Arm des Zuchtwartes, werde? Nee, danke)

Und Zuchtwart in Ihrem Verein brauche ich ja auch nicht werden, ich habe genügend eigene Hunde und brauche keinen zusätzlichen, kostenlosen „Miethundebestand“ in der Manier eines VDH – Zuchtwartes.
Es ist also künftig sinnlos, mich indirekt aufzufordern, ja förmlich zu betteln, meine Sach- und Fachkenntnis unter dem Mantel des VDH zu verstecken.*)))
 

Wir halten unsere Hunde übrigens auf einem 15.985 qm großen Grundstück und haben in unserem 600 qm großen, ebenerdigen Wohnhaus unsere Wurfzwinger, das Welpenhaus, einen Quarantänezwinger, eine Futterküche, einen Sozialraum, einen Sanitärraum und unsere Wohnräume. Soll heißen, unsere Hunde und Welpen sind 24 h am Tag unter unserer Aufsicht, weil wir eben unser Hobby zum Beruf gemacht haben.

So versteht sich auch ganz selbstverständlich, daß wir natürlich alle unsere„Senioren“ und „Seniorinnen“ bei uns Ihren Lebensabend genießen lassen, und noch nicht einen „Althund“ abge“stoßen“ haben. Das sind ja wohl bekanntlich die Manieren der Hundehändler und nach meiner Definition der Hundezüchter. Also lassen Sie doch bitte diese nichtzutreffenden Bemerkungen und schauen Sie sich unter „unsere Zuchthunde“ einfach die Altersangaben unserer Zuchttiere an!

Sehr geehrter Herr ....,
Ihr Beagle auf der Homepage ist und bleibt, da wackelt keine persönliche Differenz oder Meinungsverschiedenheit dran, ein „Prachtkerl von Beagle“
Das unterschreibe ich Ihnen gerne und jederzeit, falls Sie mal ein Urteil eines, vom VDH, unabhängigen autorisierten Rassehundezüchters brauchen sollten.
 
Ich verstehe unsere Diskussion auch nicht als Erklärungsbedarf über die Qualität Ihrer Beaglezucht, sondern als, zumindest von meiner Seite, informative Unterhaltung, welche dazu beitragen wird, daß meine Kunden und Ihre „Welpenfreunde“ erfahren, daß es eben nicht nur und ausschließlich den VDH gibt in Deutschland, sondern wohl mehr als 520 Vereine, Clubs und Verbände, welche auch, sicherlich nicht alle qualitativ auf unserem  und dem Niveau des VDH, rassestandard sichere und qualitätsvolle Rassehunde züchten. Die Zucht wäre ja auch abgeschlossen, hätte jeder einen Beagle, wie der Ihrige, oder?

Aber es ist halt (nur) einer, welcher dem Rassestandard entspricht. Und die meinigen entsprechen dem Rassestandard ebenso wie Ihrer, auch wenn mir die geschlossene Rückendecke bei Ihrem Beagle – Rüden besonders gefällt, ist diese wohl nicht vom Rassestandard vorgeschrieben.

Ich habe also keinen Klassenunterschied festgestellt, sondern lediglich Ihnen zu diesem Prachtkerl gratuliert.
 

mfG

Uwe Stierand
 

Was zu befürchten war, Herr XXXXX, hat keine Zeit mehr zu antworten, oder?(8.07.98)

 


 
 


 

Eingang 06.07.1998 9:26MSZ

Sehr geehrter Herr Stierand,
Ich dachte, ich hätte mich verständlich ausgedrückt. Ich möchte, Lieber Herr Stierand, nicht"Werbeobjekt" auf den Seiten eines Hundehändlers stehen. Auch wenn Sie sich anders bezeichnen. Meine Briefe waren per e-mail an Sie persönlich und nicht in ein allgemeines Forum gerichtet, somit steht Ihnen überhaupt keine Veröffentlichung zu. Sie baten mich, Antworten in Ihr Forum zu senden, dieser Bitte kam ich nicht nach. War dies nicht ausreichend für Sie? Also, noch einmal, alle Schriftstücke, jegwelcher Art von mir sind von Ihren Seiten zu entfernen.
Die Steuerdiskussion möchte ich auch hier beenden, weil Sie sicher verstehen, aber für Ihr Forum Polemik brauchen, daß Alle, und ich meine Alle, vor dem Finanzamt Gleichbehandlung erfahren. Sollte ein BCD Züchter einmal mehr mit der Abgabe von Welpen hereinbekommen als er Kosten hat, würde auch er MwSt. zahlen müssen. Es hat auch verschiedene Prüfungen des FA gegeben, so nachlässig, wie Sie glauben, sind unsere FA nicht, mit dem Ergebnis, der Einstellung wegen offensichtlicher Liebhaberei.

MFG

Andreas Ders...
 
 
 

7.07.1998

Sehr geehrter Herr .......,

Warum fliehen VDH – Züchter,nachdem ich mit denen ein paar Zeilen oder Worte ausgetauscht habe, immer in die Beschimpfungen? Sie wissen und  meinen Kunden, oder Ihren Welpenfreunden, ist es nicht entgangen, daß ich, ebensowenig wie Sie und Ihre Vereinsmitglieder, ein Hundehändler bin. Sollten Sie noch einmal die Bezeichnung in Zusammenhang mit meinem Namen erwähnen, werde ich Sie zukünftig mit dem Begriff „Steuerhinterzieher“ und  „Wohnstubenvermehrer“ öffentlich ansprechen.  Also bleiben Sie bitte sachlich,wenn Sie dies können.

Wenn  Sie das Thema Steuern beenden möchten, so ist dies sicherlich allen Lesern und auch mir verständlich. Dies insbesondere, nachdem Sie meinen, zugegebener Maßen etwas polemisch aufgebauschten, Exkurs vom 5.07.98 offensichtlich nicht verstanden haben.

Ohne jede Polemik also hiernoch einmal:
Sicherlich sind nicht alle Ihre Vereinsmitglieder von der o.g.  Argumentation betroffen, weil es da ja noch den § 19 des Mehrwertsteuergesetzes gibt, welcher jährliche Umsätze bis zu einer Höhe von 32.500,- DM von dieser Steuerlast befreit. Des Weiteren wird es wohl auch in Ihrem Verein „nichtzüchtende“ Mitglieder geben.

Insoweit sollten also auch nur Ihre „größten Züchter“ sich mit dem Thema mal beschäftigen, bevor es der beschriebene Finanzamtmitarbeiter tut.

Zu dem versprochenen Thema Einkommenssteuer:
Sicherlich nur irrtümlich, aber Sie verwechseln im letzten e-mail abermals die Mehrwertsteuer mit der Einkommenssteuer.
Ich gebe Ihnen recht, wenn Sie bei der Einkommenssteuer-Erklärung den Aufwand, also Ihre Kosten vom, um die Mehrwertsteuer  bereinigten, Umsatz abziehen. Wenn sich dann, wie Sie behaupten, ein negatives Ergebnis errechnen sollte, obliegt es natürlich jedem, diesen dem Finanzamt zu erklären. (steuerlich anrechenbarer Verlustvortrag) Nur Herr .... das Finanzamt kann Ihnen und Ihren Mitgliedern gar keine Formulare zukommen lassen, denn Sie haben ja noch nicht die Gewerbeanmeldung abgegeben. Woher soll denn das Finanzamt wissen, daß Sie, wenn auch ein nebenerwerbliches, ein Gewerbe betreiben? Den Begriff Liebhaberei, den kennt das Finanzamt prinzipiell nicht als Grund für Steuerfreiheiten an.

Wenn Sie also sich dem Finanzamt nicht über eine Gewerbeanmeldung  erklären, wird das Finanzamt auch solange nicht die Erklärungsformulare zusenden können, bis der „Zufall“ dem Finanzamt mitteilt, daß hier oder dort unangemeldeten gewerblichenTätigkeiten nachgegangen wird. Sollte dem Finanzamt jedoch eine solche Tätigkeit zufällig bekannt werden, so ist mit der folgenden Prozedur zu rechnen.

Das Finanzamt wird die betroffenen Leute zur Abgabe einer Steuererklärung auffordern. Bei begründetem Verdacht der unrichtigen Angaben oder bei Nichterklärung der Steuern, steht dem Finanzamt die Möglichkeit der Schätzung zur Verfügung. Hier werden dann sowohl die Umsätze, als auch die Aufwendungen vom Finanzamt geschätzt. Bitte glauben Sie mir, Herr ....., bei dem Geschrei, welches die Medien und der VDH in die Öffentlichkeit posaunt, wieviel Geld und vor allem wie leicht ja der „kommerzielle“ Hundezüchter sein Geld verdient, fallen diese Schätzungen des Finanzamtes immer zu Ungunsten des Steuerpflichtigen aus. Der Steuerpflichtige hat zwar gegen diesen „Steuerfestsetzungsbescheid“ natürlich das Rechtsbehelfsmittel, hier den Widerspruch, jedoch dann auch die Beweispflicht. Es wird dann zu beweisen sein, daß eben nicht bereits seit 1980, sondern erst seit1987 (siehe Welpen.de) gezüchtet wird, daß die Umsätze eben nur ein 10-tel und die Kosten das 30igfache der Schätzungen durch das Finanzamt betragen. Diese Beweisführung bringt in der Regel enorme Schwierigkeiten mit sich. Hinzu und erschwerend wird der Fakt bewertet, daß der Steuerpflichtige seiner Bringepflicht nicht nachgekommen ist und somit erstmal und zumindest der Versuch der Steuerhinterziehung vermutet wird. Auch diesenVerdacht gilt es dann auszuräumen. In der Regel ist dies sehr schwer.

Die Empfehlung von rassehunde.de:
Wenn der steuerpflichtige „Hobbyzüchter“ nicht der Steuerhinterziehung verdächtigt werden möchte,sollte er auf jeden Fall eine Nebenerwerbstätigkeit (Gewerbeanmeldung) beim zuständigen Gewerbeamt einreichen. Dann sind die anfallenden, von den Hobbyzüchtern stets und immer behaupteten, Verluste abzugsfähig und es geht alles seinen seriösen Gang.
Frage: Wenn die behaupteten Verluste aus der „Liebhaberei“ tatsächlich entstehen, warum werden denn dann diese behaupteten Verluste nicht auch steuerlich relevant angemeldet?

Schön wäre es, wenn Sie die, von Ihnen behaupteten, Prüfungen Ihrer Finanzämter näher erläutern würden. Ich bezweifle, das irgendein Finanzamt jemals irgendeinen Hundezüchter, egal ob VDH, oder nicht, geprüft hat, welcher sich nicht zuvor dem Finanzamt erklärt hat, oder durch den offensichtlichen Versuch der Steuerhinterziehung, z. B. durch das Schalten von Anzeigen, auffällig geworden ist.
 

Ihre schriftlichen Einlassungen werden nicht aus dem Gästebuch genommen, da diese für die mir bekannten VDH – Züchter typisch sind.

Wenn Sie die Löschung Ihrer Seiten tatsächlich wünschen, sollten Sie versuchen dies mittels einer gerichtlichen Entscheidung zu erreichen. Nur gebe ich dann zu bedenken, daß meine Erörterungen dann auch Gegenstand eines Rechtsstreites werden könnten und somit die „schlafenden Hunde“ beim Finanzamt geweckt werden könnten, was mir und meiner seriösen Rassehundezucht nicht schaden könnte, weil diese gewerblich angemeldet, tierschutzrechtlich genehmigt und amtstierärztlich kontrolliert ist.

Mit freundlichen Grüßen und auf die Dinge, welche nun kommen mögen wartend verbleibe ich

Uwe Stierand aus Ihrem...einfach tierischen Team von rassehunde.de

Jetzt holt er mich aus dem Dornröschenschlaf, der Herr .....

 



 
 

nochmal am 05.07.1998

Lieber Herr Stierand,
Sie gehen bei Ihrer Steuerdiskussion den Weg einer Sackgasse, ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt. Auch BCD Züchter unterliegen einer amtstierärztlichen Genehmigung, auch jeder BCD Züchter muß eine Steuererklärung abgeben, sobald dies das Finanzamt verlangt, es wird der BCD Züchter so behandelt, wie jeder andere Kioskbesitzer oder kommerzielle Hundehändler! Nur durch die dann nachgewiesene Liebhaberei verzichtet das Finanzamt bisher in allen mir bekannten Fällen auf Mehrwert- und Gewerbesteuer. Dies sicher aus dem Grund, da durch konsequente Hobbyzucht die Ausgaben deutlich höher sind, als die Einnahmen. Von Privilegien oder gar Steuerhinterziehung kann absolut nicht gesprochen werden.

Ein Zuchtwart im BCD wird weder bezahlt noch kassiert er Wurfabnahmegebühren und erst recht kein Geld von einem Züchter direkt. Der Zuchtwart bekommt lediglich Kilometergeld und dies nur in der Höhe von 0,52 DM, nicht einmal kostendeckend!! Selbstverständlich wird die Abrechnung durch den Verein und nicht durch den Züchter vorgenommen. Der Züchter zahlt lediglich eine geringe Wurfabnahmegebühr.

Die Ausbildung zum Zuchtwart wird bei uns im BCD durch einen Ausbildungsgang vollzogen der mehrere praktische und theoretische Stufen beinhaltet. Aber immer an einer Rasse und deren speziellen Eigenarten. Zudem sind die Zuchtwarte erfahrene Züchter. Beim BCD soll der Zuchtwart auch Rasseberater für den Züchter sein. Das Ihnen im vorigen Brief beschriebene Ausbildungsschema bezog sich auf die Ausbildung zum SPEZIALZUCHTRICHTER ein kleiner Unterschied!

Herr Stierand, es gibt definitiv in Deutschland nur 5,34 Mio. Hunde und ca. 6 Mio. Katzen. Dies sind keine Schätzzahlen. Dies zu wissen, ist mein Beruf, nicht der Handel mit Hunden.

XXXXX

P.S. Wenn ich mich recht erinnere haben Sie bereits eine längere telefonische Diskussion mit mir in der Firma geführt?
 
 

Zur Antwort auf das hier eingegangene zweite e-mail vom 5.07.98

Sehr geehrter Herr Vorsitzender des BCD (Beagle Club Deutschland / VDH Mitgliedsverein),

Zuerst zum PS: Sie erinnern sich richtig!! Ich hatte auch damals den Eindruck, daß Sie sehr überzeugt und standhaft versuchten meine, Ihnen damals bereits erörterten Bedenken gegen die Machenschaften im VDH, zu widerlegen. Nur ist dies hier, nicht nur das Gästebuch von rassehunde.de, sondern eine Plattform für wirklich alle Hundehalter, auch und gerade für diejenigen Hundehalter, welche nicht im VDH organisiert sind. Ich kann also das vorige e-mail von Ihnen verstehen und es fällt mir, schwer zu glauben, daß Sie nicht wußten, mit wem Sie über die Machenschaften im und des VDH und somit auch in Ihrem BCD korrespondieren. Wenn Sie nun die öffentliche Bühne verlassen möchten, sagen Sie einfach Bescheid, unser Kunde oder "Ihr Welpenfreund" ist intelligent genug um dies dann entsprechend zu werten.

Die von Ihnen angesprochene Sackgasse in der Steuerdiskussion sehe ich noch nicht:

Wo steht das Finanzamt in Deutschland, bei welchem die Steuerpflicht erst entsteht,wenn das Finanzamt die Zahlung von Steuern verlangt? In der Hoffnung, daß dieses Finanzamt mit der Forderung nach  Steuern genauso lange braucht, wie das Finanzamt in Halle mit den Steuerrückzahlungen, ziehe ich sofort in den Zuständigkeitsbereich des von Ihnen erwähnten FA.*)))

Mal ernst: Sollten also die amtstierärztlichen Genehmigungen zur gewerbsmäßigen Zucht von Wirbeltieren, sprich hier konkret, von Hunden tatsächlich vorliegen, so ersetzen diese noch nicht die gewerberechtliche Anmeldung der Ausübung eines genehmigungspflichtigen Neben-oder Haupterwerbsgewerbes. Dieses Anmeldeformular, wenn es denn dem Gewerbeamt zukäme, bildet die Grundlage, daß das zuständige Finanzamt überhaupt von dieser Tätigkeit auf amtlichem Wege erfährt. (manchmal, aber leider nur sehr selten, gibt es pfiffige Finanzbeamte, welche auf der Suche nach Steuersündern in Anzeigen auf solche unangemeldeten Gewerbe aufmerksam werden) Woher also ist denn Ihrer Meinung nach das Finanzamt davon in Kenntnis gesetzt worden, daß im BCD ca. 150 Mitglieder Hunde züchten und verkaufen? Dem Finanzamt eine Steuerpflicht anzuzeigen ist schon immer eine Bringepflicht des Steuerpflichtigen. Soweit zu Ihrer Feststellung: "...auch jeder BCD Züchter muß eine Steuererklärung abgeben, sobald dies das Finanzamt verlangt, ...".
 
Da es also vom Finanzamt offensichtlich diese Aufforderung bis dato nicht gegeben hat, schlußfolgern Sie, daß das Finanzamt Ihr unangemeldetes, genehmigungspflichtiges gewerbliches Tun als Hobby einstuft?

Ich glaube, hier ist die tatsächliche Sackgasse, Herr ....!!

Nun muß ich auch noch erklären, daß die Mehrwertsteuer eine Steuer ist, welche bereits entsteht, wenn wiederkehrende Einnahmen erzielt werden. Diese durch den Verkauf von Rassehundewelpen (wiederkehrende Einnahme) entstehende Steuer zu Lasten unserer Kunden und Ihrer "Welpenfreunde" wird durch den Verkäufer nur treuhänderisch für das Finanzamt vereinnahmt und ist diesem zu zuführen.
Hierbei ist der Abzug von der, durch den gewerblichen Verkäufer ausgegebenen, Vorsteuer zulässig, und üblich.
Da Sie und Ihre Vereinsmitglieder offensichtlich nicht des gewerblichen Züchtens von Rassehunden bezichtigt werden wollen, können Sie also auch nichts von der treuhänderisch vereinnahmten Mehrwertsteuer abziehen.

Und somit Herr ...., geht es hier nicht mehr um Kleingeld, welches Ihre "größten Züchter" dem Staatshaushalt entziehen, sondern um richtig viel Geld:

150 Mitglieder, 10 Jahre Amtszeit, einige der "größten Züchter" des BCD haben maximal und nur 4 - 5 durch den BCD registrierte Würfe pro Jahr (wieviel Welpen zusätzlich unregistriert verkauft werden, das, Herr ...  weiß wohl niemand), der Mehrheit unterstelle ich hierbei nur einen Wurf / Jahr und wir nehmen an, daß jeder Wurf durchschnittlich mit 6 Welpen (eine somit mindestens 6 mal wiederkehrende, jährliche Einnahme, welche der Mehrwertsteuerpflicht unterliegt) zu registrieren war.
Kalkulatorischer Verkaufspreis 1.400,-DM (und mehr im BCD) enthält 193,10 DM MwSt (16%).

100 x 1 Wurf x 6 Welpen x 193,10 DM x 10 Jahre =    1.158.600,00 DM
50 x 3 Würfe x 6 Welpen x 193,10 DM x 10 Jahre =   1.737.900,00 DM

               Zusammen   2.896.500,00 DM
                                               =======================

       bei 150 Mitgliedern = 19.310,- DM Steuernachzahlungen pro Vereinsmitglied,wenn das Finanzamt es endlich merkt, daß hier die Mehrwertsteuer bewußt hinterzogen wird.

Auf den VDH hoch gerechnet..., mein Taschenrechner macht da nicht mit, ... aber es sind wohl 12,551 Milliarden Deutsche Mark.

Soweit zur Mehrwertsteuer. Ich denke, daß ich Ihnen zur Einkommenssteuer morgen einpaar wenige Tips geben werde. Für heute ist es mir zu spät. Das Thema wird wohl  auch etwas länger. Ich hatte es bereits fertig, und als ich es abschicken wollte, hängte sich das Windows mal wieder auf.

Gute Nacht, Herr ...

Ihr ...einfach tierischesTeam von rassehunde.de

Uwe Stierand
 

 

Wie immer, wenn die Argumente ausgehen, folgen die Beschimpfungen!! typisch "VDH"

 

 

 

05.07.1998

Lieber Herr Stierand,
zu meiner Überraschung finde ich meinen Namen in einem Gästebuch Ihrer Homepage. Ich verbitte mir jede Veröffentlichung von Schriftverkehr oder die Benutzung meines Namens auf Ihren Seiten. Sollten Sie denWunsch haben Schriftverkehr oder auch nur Teile daraus zu veröffentlichen, so fragen Sie mich vorher! Sollten Sie Interesse an weiteren Dialogen haben, so können Sie bewußt diese "Spielchen" unterlassen.

XXXXXXX

5.07.1998
Sehr geehrter Vorsitzender des BCD, Herr ....
Entschuldigen Sie bitte, aber ich fand unsere Diskussion recht anregend und aufschlußreich, ehrlich, auch nicht nur für meine Kunden und Ihre Welpenfreunde. Da Sie auf meine Aufforderung vom 1 Jul 1980:10:53, siehe Gästebuch, reagierten, setzte ich voraus, daß Ihr e-mail vom 1.07.1998 auch für das Gästebuch gedacht sei. In Gästebüchern ist es üblich auch Namen von Autoren zu verwenden. Ich stellte also dieses Mail von Ihnen ungekürzt und unverfälscht in vollem Umfang in mein Gästebuch ein. Noch am 03 Jul 1998 14:12:43 teilte ich Ihnen ausdrücklich mit, daß unsere Kundschaft und Ihre "Welpenfreunde" unseren e-mail Wechsel verfolgen können. Selbst am 04.7.1998, mit Ihrer Antwort auf zuvor genannte e-mail, teilten Sie mir nicht mit, daß Sie einerVeröffentlichung (lediglich 1025 Zugriffe, davon 112 auf das Gästebuch, seit dem 1.07.1998 und bisher, was ist das schon) in meinem Gästebuch entgegenstehen.
Soeben (14:07) erhielt ich Ihre heutigen e-mail`s und selbstverständlich werde ich IhremWunsch, Ihren Namen in Zukunft nicht auf meiner Homepage zu benennen,nachkommen. (Ich finde das zwar albern, aber wenn Sie vom VDH Ärger befürchten müssen, nur weil Sie so standhaft dessen Daseinsberechtigung verteidigen, dann ist das ja nicht Ziel der Sache.)
Ich interpretiere doch Ihre Bitte richtig, wenn ich, ohne Ihren Namen zu nennen auch dieses e-mail und das zeitgleich angekommene veröffentliche, oder ist mit dem Wort "oder" beim VDH auch eine andere Bedeutung verknüpft als für den "Rest der Welt" ? Ich erinnere an das Wort "seriös", wo ähnlicheVerständigungsprobleme aufgetreten sind.

Aber hier noch mal ganz deutlich, wenn Sie Schriftsätze zu mir schicken, gehen Sie bitte davon aus, daß diese, wie übrigens auf der ersten Seite meines Gästebuches auch vermerkt, als zur Veröffentlichung freigegeben gelten, wenn diesem Eintrag nicht ausdrücklich in dem betreffenden Schriftstück widersprochen wurde.
Schreiben Sie bitte künftig "persönlich" wenn Sie es so meinen, und geben mir bekannt, welche, dann wohl durch den VDH zensierten, Passagen ich in meinem Gästebuch veröffentlichen darf. Ist doch ein seriöser Vorschlag, oder?

Die bis heute eingegangenen e-mails von Ihnen, ich denke Sie haben hierfür Verständnis, werde ich so in das Gästebuch auch einstellen, wie Sie mir diese für das Gästebuch zugesandt haben.

In Ihrem e-mail vom 4.07.98 untersagten Sie lediglich die zitatweise, den tatsächlichen Zusammenhang verfälschende Veröffentlichung. Dies ist nicht geschehen.
Soweit hierzu.

Uwe Stierand
 

Hier geht es um 12,551 Milliarden DM


 
 

04.07.1998
Lieber Herr Stierand,
leider ist Ihr Wissen über die"Vereinsmeierei" nicht ganz so ausgeprägt wie Sie meinen. Ich möchte Ihnen aber abermals kurz antworten. Ein seriöser Hundezüchter bezeichnet seine Welpenfreunde niemals als "Kunden"!

Da der VDH ein Verband mit föderativen Zügen ist, kann ich nur für den BCD sprechen. Dort wird jeder Züchter nach seinen Möglichkeiten überprüft, d.h. es muß jeder Hund, nicht nur Beagle benannt werden!
Es wird dann vom Zuchtwart festgelegt wieviel Würfe gleichzeitig und im Jahr gesamt durchgeführt werden dürfen und das unter Berücksichtigung aller Komponenten. Die "größten Züchter" im BCD haben 4-5 Würfe im Jahr!!

Zu dem Thema Behörde gebe ich Ihnen recht, allerdings möchte ich einwerfen, das sowohl im Tierschutz als auch in der leidigen Kampfhundediskussion der VDH als Ansprechpartner benannt wird und nicht einer der anderen dubiosen "Verbände". Diese Benennung erfolgt im Übrigen vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Forsten.

Ein ausgebildeter Spezialzuchtrichter darf sich nur nennen, wer eine Vorprüfung in
-Standard
-Gebäude
-Statik
-Dynamik
-Genetik
-Zuchtschauwesen
-usw.
abgelegt hat.
Dann erfolgt die praktische Ausbildung bei der ein Richteranwärter mindestens fünf Anwartschaften bei seiner Rasse und dabei mindestens 300 Hunde, wiederum nur einer Rasse, beurteilt hat. Es erfolgt dann noch über die oben genannten Themen eine umfangreiche schriftliche Prüfung (meine dauerte 5 Stunden an) und eine praktische an mindestens 30 Hunden die vor einer Richterkommission beurteilt werden müssen. Erst danach darf man sich im VDH Richter nennen. Dies dann, so erlauben Sie mir, sicher zu Recht.

Sicher ist es einfach die ehrenamtliche Tätigkeit als "Vereinsmeierei" zu benennen, nur denke ich, wer nur von Kundschaft spricht, hat wenig Liebe zur Rasse und deren Eigenarten.

Ich habe noch nicht prüfen lassen, woher Ihr Unbehagen gegenüber dem VDH stammt, wurden Sie mit Ihrem Gewerbebetrieb vielleicht nicht aufgenommen?

Die Überprüfung unserer Züchter erfolgt ständig durch Zuchtwarte bei jedem Besuch werden die Haltungsbedingungen überprüft, im übrigen darf kein Züchter des BCD in einer Wohnung züchten.

Sehen Sie es mal als eigenes Beispiel für die Seriosität unseres Vereines/Verbandes, Sie dürften nicht mit Ihrem Bestand im BCD züchten. Da Sie sich selbst ja als tollen Züchter und den VDH als unseriös hinstellen, dürfte dies Ihren "Kunden" zu denken geben.

Es ist auch keine Eigenart von VDH Züchtern das diese von der Steuer, jegwelcher Art befreit sind. Das Finanzamt macht hier keine Unterschiede. Es ist nur einfach so, das VDH Züchter weniger Hunde haben und mehr in die Zucht investieren, so daß bei einer Prüfung die Zucht als Hobby erklärt wird. Ich kann Ihnen mindestens 150 Beispiele dazu nennen, nämlich alle BCD Züchter.

Die von mir erwähnten 5,34 Mio. Hunde sind eine feste überprüfbare Zahl die nicht aus Reihen der VDH Vereine stammen, sondern über die Erhebungen von Futtermittelindustrie nachvollziehbar sind.
 

mfg
Andreas Ders...

P.S. Sollten Sie, Lieber Herr Stierand, in Ihrem Internet-Angebot Zitate von mir verwenden, die nach meiner Auffassung die Richtigkeit verfälschen oder auch nur so wirken, müßte ich leider per Rechtsmittel Ihre Kundschaft aufklären. Dies nur um spätere Mißverständnisse zu vermeiden

Aua, jetzt wird es heiß!!

 
 

Betreff:  Nochmal:rassehunde.de
 Datum: Sat, 04 Jul 199818:36:53 +0200
    Von: Uwe Stierand <zwinger.vom.evaschacht@rassehunde.de>
     An: Andreas Ders... <Ders...@t-online.de>
 
04.07.1998
Sehr geehrter Herr Ders...,

Ist der PS - Absatz vom VDH vorgeschrieben? Wie Sie sehen verwende ich nicht nur Zitate, sondern ganze, lediglich hin und wieder mal durch die Rechtschreibprüfung geschickte, Schriftsätze im Gästebuch meiner Homepage. Aber gut, lassen wir das.

Mein Wissen über dieVereinsmeierei - gerne lerne ich noch dazu, wenn Sie etwas Neues für mich haben?

Ich kann mich ja täuschen, aber "seriös" setzt zu allererst Ehrlichkeit voraus. Ich denke Sie stimmen mir zu.

"Freunde" lerne ich zum Beispiel nicht in einem 1 - 2 h - Gespräch kennen. Wie ehrlich ist die Bezeichnung: "Welpenfreunde"? -Welpeninteressenten, Hundefreunde kommen doch zu Ihnen in die "Welpenvermittlungsstelle" und auch zu mir, mit derAbsicht, sich erstmal zu informieren, um schließlich einen Welpen zu kaufen, also sind dies doch am Kauf interessierte Kunden. Ich habe natürlich auch unter den Kunden schon viele Freunde gefunden, daß bleibt nicht aus, wenn man ein gemeinsames Hobby pflegt und gleiche Interessengebiete belegt. Aber alle meine Welpenkäufer, als "meine Welpenfreunde" zu bezeichnen, ginge mir zu sehr in die Richtung des "Schleimens", da sehe ich die Bezeichnung "Kunde" oder "Käufer" als ehrlicher und zutreffender an. Aber lassen wir doch darüber meine Kunden und Ihre "Welpenfreunde" entscheiden. Ich glaube jedenfalls nicht, daß die Seriosität eines Hundezüchters erstrangig davon abhängt, wie er seine Welpenkäufer bezeichnet, als Kunden oder als Freund. (war wohl eher ein schwacher Versuch, dem seriösen autorisierten gewerblichen Rassehundezüchter, wie bereits von auch anderen VDH - Züchtern gewohnt, die Unseriosität anschustern zu wollen, oder?)

Das der VDH, zu mindestens auf dem Papier und im steuerrechtlichen Sinn, förderativen Charakter hat, steht zumindest so in dessen Satzung. (Keinen weiteren Kommentar hierzu, weil diese edlen "Züge" wohl lange abgefahren und mir nicht mehr erkennbar sind.)
 
Aber Sie wollen und können ja nur für den BCD sprechen, also zurück:

Sie schreiben: (Die"größten Züchter" im BCD haben 4-5Würfe im Jahr!!) -

Das muß ich mir also wie folgt vorstellen, bitte berichtigen Sie mich, wenn ich da was falsch sehe:
Gehe ich von der Satzung des VDH aus und interpretiere diese richtig, wenn pro Zuchthündin jeweils nur eine Hitze belegt werden darf und die folgende auszulassen ist? Sie geben mir doch Recht? Also halten die von Ihnen erwähnten "größten Züchter" im BCD mindestens 4 - 5 aktive Zuchthündinnen. Die Nachwuchs- und Seniorenhündinnen mal unberücksichtigt gelassen.


Der § 11 TSchG besagt, daß ".. wer gewerblich mit Tieren züchtet, handelt oder solche zur Schau stellt bedarf hierzu einer Genehmigung". Nicht Sie oder das Finanzamt legt fest was Hobby ist, sondern das Tierschutzgesetz und die dazugehörigen Durchführungsbestimmungen. In einer, es ist die 5., Durchführungsbestimmung zum Tierschutzgesetz steht dann auch erklärt, was der Gesetzgeber mit "gewerblich Züchten" versteht. -
"gewerblich züchtet, wer a) .............
                         b) ............
                        c) ..........."

Der Seriosität halber setze ich hier bewußt nur Pünktchen. Fakt ist, daß weiterhin in dieser 5. DVO zum TSchG geschrieben steht, daß eine nach § 11 TSchG erforderliche Genehmigung zum gewerbsmäßigen Züchten von Tieren, nur erteilt werden darf, wenn
a) ......... oder
b) ......... .

Die Prüfung der zwingend vorgeschriebenen Sach- und Fachkenntnis obliegt dem zuständigen Amtstierarzt. D.h., der Amtstierarzt prüft, läßt prüfen oder ....

Da also selbst in Ihrem Verein, wie bereits vermutet und durch Sie nun auch noch schriftlich bekräftigt, die "größten Züchter" im BCD 4 - 5 Würfe im Jahr "machen" oder "haben", sich an die Zuchtordnung des VDH halten, züchten diese mit mindestens 4 - 5 aktiven Zuchthündinnen und verstoßen somit gegen gleich mehrere Gesetze:

Mehrwertsteuergesetz, Gewerberecht,Wettbewerbsrecht, TIERSCHUTZRECHT !!!

Nennen Sie das seriös? Diese "Größten Züchter" im BCD betreiben ein unangemeldetes (gewerberechtlich) genehmigungspflichtiges (im Sinne des Gewerberechts) Gewerbe, ohne die zwingend notwendige Prüfung der Sach- und Fachkunde vor dem Amtstierarzt bestanden zu haben und ohne die vom Kunden vereinnahmte Mehrwertsteuer (Mehrwertsteuergesetz) dem Finanzamt abzuführen?!


Diese im BCD, dem von Ihnen wohl verantwortlich geleiteten, wenn auch ehrenamtlich, Verein, organisierten "größten Züchter" erzielen somit einen wettbewerbsrechtlich relevanten Marktvorteil. (man wird wohl dem Finanzamt immer erklären, daß man keine Mehrwertsteuer vereinnahmt hat und somit die Welpen ohne MwSt., also preiswerter verkaufen kann.)


Mit "seriös"hat das wohl nicht viel zu tun, auch dann nicht, wenn diese "Größten Züchter" die Zuchttiere, zumindest auf dem Papier, auf die Familienmitglieder aufgeteilt haben. Dann wäre das zwar noch legal und nicht der ungenehmigten Ausübung eines genehmigungspflichtigen Gewerbes zu zuschreiben, aber unter seriös verstehe ich etwas gaaaaaanz Anderes.

Aber vielleicht ist dies generell die Frage: Was ist seriös? ........

Wenn ich also Ihre Zeilen zu meiner Frage: Wie wird man Zuchtwart oder Zuchtleiter im VDH richtig verstanden habe und interpretiere, hört sich das in etwa so an:

Der Zuchtwart im VDH züchtet und der Züchter ist nur Halter, der Zuchtwart kassiert die "Welpenprämie" und das "Kilometergeld" und die "Spesen" bezahlt der Halter, der Halter nimmt vom "Welpenfreund" das Geld ein und reicht es an den Zuchtwart, den Verein und den VDH weiter, weshalb natürlich die Einkommenssteuerbilanz beim Halter negativ beziffert werden kann oder muß.

Und wieviele Zuchtwarte geben diese Einnahmen bei der Einkommenssteuer an? Das Thema Mehrwertsteuer berühren Sie gleich gar nicht in Ihrer Antwort. Hat das Gründe? Habe ich da etwa Recht?

Lieber Herr Ders...! Sie sind doch intelligent genug, um feststellen zu können, daß hier im Internet nicht der Kunde oder "Welpenfreund" surft, welchen Sie mit dem "Welpenfreund" vergleichen können, der sich von den sogenannten "größten Züchtern" mit emotionalen Sprüchen und dem Vortäuschen der Seriosität einen Welpen haben aufschwatzen lassen.

Ich möchte nicht schulmeistern, aber das Ministerium nennt sich Bundesministerium für Ernährung, Land- und Forstwirtschaft, oder?

Das der VDH für die Politiker der freundlichste Ansprechpartner in Sachen Hundesteuer, Kampfhundethema und dem Tierschutz ist, bleibt von mir unbestritten, siehe Ausführungen des VDH zum Thema "Hundesteuer"auf dessen Homepage.

Der einzige Ansprechpartner ist der VDH jedoch bei weitem nicht.
Aber, zugegeben mit 650.000 Mitgliedern - sprich Wählerstimmen - ist ein "SmallTalk" wohl für jeden Politikerangenehmer, als eine fachlich fundierte, und sachlich geführte Diskussion mit einem Verein, welcher nur 8.000 Mitglieder hat.    .

Zum "Spezialzuchtwart" nur soviel:
Meine Prüfung, welche der für meinen Sitz zuständige Amtstierarzt verlangte,wurde unterteilt in eine schriftliche (4h) und eine mündliche (2 h) Prüfung vor der IHK Krefeld (!!!, ich wohne und lebe bei Halle/Saale und übe mein Gewerbe im Saalkreis aus). In die Prüfungskommission waren keine KFZ - Schlosser, Gebäudereiniger oder sonstige, zum Prüfer berufene, Hundefreunde und VDH- Mitglieder, berufen, sondern Tierärzte, Zoofachhändler, ein Mitarbeiter der IHK und der dort zuständige Amtstierarzt!! Den Abschluß stelle ich gerne auch in das Internet ein, wenn Sie dies wünschen.

Also, wenn man von einem autorisierten Züchter spricht, ist doch die Frage, durch wen ist der Züchter autorisiert, oder?
Ich wurde durch den Gesetzgeber autorisiert. Sie haben auf meine eigentliche Frage, denn das war gemeint, nicht geantwortet: durch wen wurden die VDH - Züchter autorisiert und wozu? Zum fast legalen "Mehrwertsteuerklau?" Bitte nicht persönlich nehmen! - Nur Gedankenspiel um unseren "Kunden" und Ihren "Welpenfreunden" die Augen zu öffnen.

Sehr geschätzter Herr Ders...,
ich finde es wirklich gut und Sie sind auch der erste VDH - Züchter, welcher sich dieser Diskussion stellt, es liegt mir absolut fern, Ihre ehrenamtliche Arbeit als "Vereinsmeierei" abzustempeln, aber ich stamme aus den neuen Bundesländern und bin dort aufgewachsen. Wir hatten den VKSK und Schluß! Da gab es tatsächlich nur einen zuchtbuchführenden Verein. Ich bin froh, und es tut dem Gesamtziel der Hundezucht nur gut, daß diese Verhältnisse beseitigt sind.

Und nun stellt sich meiner Kundschaft der VDH gegenüber und behauptet von sich DIE" Interessenvertretung für ALLE Hundehalter" (ZITAT: von der VDH - Homepage) zu sein und: "NUR Ahnentafeln mit dem  GÜTESIEGEL - was auch immer das sein mag, hört sich für unseren Kunden und Ihren Welpenfreund ja nicht schlecht an - `VDH` gewährleisten, daß die darin enthaltenen Angaben korrekt sind und strenge Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt wurden." (Zitat von der VDH - Homepage).
Anmerkung: meine Anwälte bereiten bereits die wettbewerbsrechtliche Unterlassungsklage gegen diese Formulierungen des VDH vor.

Der VDH versucht dem Kunden zu erklären, Zitat: "Einmal unterbindet der VDH Modeerscheinungen,...", daß er der Modeunterbinder sei, und auf der anderen Seite steigen die Welpeneintragungen beim VDH unter genau diesen "Modehundrassen" in Ihr Zuchtbuch immer parallel zu den in der Fernsehwerbung eingesetzten Hunderassen. Wo erkennen Sie hier "förderative Züge"?

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht! Und fühle mich auch deshalb dazu berufen, meinen Hunden zu dem Recht, welches ihnen zusteht (siehe "Hundsteuer"unter rassehunde.de) und allen Hundehaltern und "Welpenkäufern/-freunden" zu fairen, seriösen und vor allem ehrlichen Informationen zu verhelfen.

Sie werden bei Ihrer Recherche nach den Gründen meines "Unmutes gegen den VDH", wie Sie dies formulierten, keinen Aufnahmeantrag von mir finden, den Sie dazu benützen könnten, mich abzukanzeln, wie es in der Vergangenheit mit "aufsässigen" VDH- Mitgliedern gemacht wurde. Aber recherchieren Sie nur, schade um die Zeit.

Mein Unmut hat nur den einen Grund: Die Unehrlichkeit des VDH gegenüber unserer"Kundschaft" und Ihren "Welpenfreunden".

Im Übrigen, Herr Ders..., meine Kundschaft und Ihre "Welpenfreunde" wissen jetzt,daß ich niemals versucht habe im BCD Mitglied zu werden.

Ob es Ausdruck von Seriosität ist, das ich, rein hypothetisch, nicht in Ihrem BCD züchten dürfte, oder ob sich dahinter vielleicht eine selbstbewußte und selbstsichere Eigenständigkeit und sehr viel Sach- und Fachkenntnis, aber mittlerweile auch sehr viel Wissen über die Vereinsmeierei in Deutschland versteckt, diese Frage zu beantworten, Herr Ders..., überlasse ich unserem Publikum auf dieser Bühne.

Zum Schluß, Herr Ders..., in der Futtermittelindustrie weiß man auch, daß es weit mehr als 6 Mio Hunde in Deutschland gibt. Sie haben sicherlich aktuellere Zahlen als ich und könnten wohl mit wenig Aufwand feststellen, wieviel Umsatz dieser Industriezweig in Deutschland jährlich macht.  1992, in der Planungsphase meines Unternehmens ergab die Division der in Deutschland getätigten Hundefutterumsätze durch die steuerlich angemeldeten Hunde einen täglichen Verbrauch von ca. 5 kg / Hund !!! *))))Ohne weiteren Kommentar.

Schade wäre nur, Herr Ders..., wenn Sie nun plötzlich keine Zeit mehr hätten, mir zu antworten.
Ich bedanke mich vorsorglich für die angeregte und informative Diskussion. Vielleicht kreuzen sich ja doch mal unsere Wege im richtigen Leben.

Hat mich gefreut
Pfote drauf

Ihr ...einfach tierischesTeam
 

Uwe Stierand
 

No Name geht es weiter

 
 


 
 


 

03.07.98

Sehr geehrter Herr Stierand,
in meiner Amtszeit sind bereits mehr als 20 Beagle registriert worden. Eine Registrierung ist keine Ahnentafel. Der Besitzer eines Registrierhundes erhält lediglich, nach Beurteilung eines ausgebildeten Spezialrichters, die Bescheinigung der "vermutlichen Rassereinheit". Eine Zuchtverwendung schließen wir damit selbstverständlich aus. Wir haben uns noch nie Zuchterfolge anderer Verbände angeeignet, außer den anerkannten ausländischen FCI Verbänden. Mit diesen haben wir regen Austausch.
Im Beagle Club wird restriktiv auf die Anzahl der Hunde, auf die Bedingungen, auf die Zeit des Züchters einschließlich einer umfangreichen Prüfung geachtet. Jeder Hundezüchter in Deutschland, ob Hobby oder nicht, muß dem Finanzamt gegenüber nachweisen inwieweit es sich bei der Hundezucht um Hobby handelt. Eine generelle Befreiung der Abgaben an den Fiskus gibt es selbstverständlich auch für VDH Züchter nicht.

Nur eines gibt es im BCD nicht, Züchter die von der Beaglezucht leben!!

Der von Ihnen angenommene Hundebestand in Deutschland ist nicht korrekt. Es gibt ca. 5,34 Mio. Hunde in der BRD.
 

mfg

A. Ders...
 
 

Betreff:  Re: zum e-mailvom 3.07.98
 Datum: Fri, 03 Jul 199814:12:43 +0200
    Von: Uwe Stierand<>
     An: 
 

03.07.98

Sehr geehrter Herr Ders...,

Danke für die prompte Antwort und dem abermaligen Versuch, unserer Kundschaft mitzuteilen, daß nur und ausschließlich der VDH in Deutschland der seriösen Hundezucht nachginge. Ich denke, unsere Kunden, welche unseren E-mail Wechsel auf rassehunde.de bereits verfolgen können, haben erkannt, worum es wirklich geht.

Seit wann sind ehrenamtliche Zeiten gleichzusetzen mit dem Begriff "Amtszeit", welchen wohl so ziemlich jeder Leser mit einer Tätigkeit in einer amtlichen Behörde suggeriert? Eine Behörde dürfte meines Wissens nach weder der BCD noch der VDH sein, oder sehe ich das falsch???

Würden Sie mir und unserer Kundschaft bitte erklären wie man im BCD oder VDH zur Titelbezeichnung "ausgebildeter Spezialrichter" kommt? Hier interessiert wohl hauptsächlich die Frage, wie unabhängig sind die "Prüfer" vom VDH und dessen Richtlinien? Wie sind dieser "Prüfer" oder "Ausbilder" zu diesem "Titel" gelangt? Durch welche, vom VDH unabhängige, amtliche Stelle werden denn diese Titel verliehen? Sie kennen die Antworten ebenso wie ich, nur hätte ich gerne, daß Sie unserer Kundschaft diese Erklärungen bringen, da Sie ja diese "Titel" erwähnten, und unser Käuferpotential intelligent genug ist, zu erkennen, wo der "Hase" im VDH im Kornfeld sitzt. Meine Meinung auch hierzu erkennen Sie teilweise an meinen Ausführungen in rassehunde.de im Lexikon unter "Züchter" und demnächst unter den leidigen Themen und hier "Vereinsmeierei".

Ich gehe davon aus, daß Sie, Herr Ders..., zumindest in Ihrem Club u.a. auf die Anzahl der Hunde und die von Ihnen aufgeführten Kriterien bestrebt sind zu achten und diese auch durchzusetzen. Das ist auch in Ordnung so, wenn es denn so ist. Aber der BCD hat sich nun mal dem VDH angeschlossen und muß demzufolge auch erkennen, daß es nicht im gesamten VDH so laufen kann, wie von Ihnen angestrebt und von den VDH - Verantwortlichen der Öffentlichkeit gegenüber behauptet und trotz besseren Wissens stets und ständig auch zu verteidigen versucht wird.

Hierzu nur eine Frage: Wie können Sie unterbinden und wie überprüfen Sie, ob in der Wohnung eines Mitgliedes des BCD nicht auch noch ein oder mehrere Mitglied(er) in anderen VDH - Vereinen oder Clubs aktiv oder organisiert sind?
Sie wissen doch genau wie ich, daß der BCD auch nur die Zuchtarbeit von Beageln unterstützt, der DDC nur die Zuchtarbeit der Doggenzüchter, der DRC nur die Arbeit der Retrieverhalter u.s.w..


Es ist also durchaus nicht nur eine Ausnahme, daß innerhalb des VDH mehrere Vereins- oder Clubmitgliedschaften sogar ein und der selben Person vorkommen. Wenn dann natürlich Sie behaupten es gäbe keine Beagle- Züchter im BCD, welche von der Beagle - Zucht lebten, stimme ich soweit noch zu, wenn Sie damit, trotz von mir unterstellten besseren Wissens, gesagt haben wollen, daß es im VDH keinen Rassehundezüchter gäbe, welcher von der Hundezucht lebt, muß ich kräftig dementieren.

Nach eigenen Angaben sind dem VDH "mehr als 160 Vereine und Clubs", (genau sind es wohl 160 + 1) angeschlossen. Hierzu gehört u. a. auch der KfT. Dort wird es wohl nicht so genau genommen mit der Anzahl der Hunde, oder? Nach meinem Wissen soll unter diesem "Klub für Terrierfreunde" ein Foxterrier - Zwinger mit wohl 145 aktiven!!! Zuchthündinnen angemeldet sein.

Wir leben übrigens weder von der Beaglezucht, noch decken wir durch die Rassehundezucht unseren Lebensbedarf. Auch das können Sie in rassehunde.de nachvollziehen. (Shop).

Wie das mit finanz- und steuerrechtlichen Befreiungen in der Hobbyzucht aussieht können Sie bei rassehunde.de nachlesen. (Definitionen der verschiedenen "Züchter"- Typen). Fakt ist, daß "jährlich wiederkehrende Einnahmen" mehrwertsteuerpflichtig sind. Bitte zeigen oder benennen Sie mir nur 10, der wohl 650.000 VDH - Mitglieder, welche dem Finanzamt gegenüber nachweisbar die durch den Welpenverkauf vereinnahmte Mehrwertsteuer abführten. Von einer Einkommenssteuererklärung, wenn auch mit negativem Vorzeichen, mal ganz abgesehen.

Welchen Sinn macht denn eine "Registrierung" oder "Bescheinigung über die vermutliche Rassereinheit", wenn dann nicht mit dieser Hündin, diesem Rüden oder deren Nachkommen zum späteren Zeitpunkt auch im VDH
gezüchtet werden kann? Diese Frage ist noch offen, sehr geehrter Herr Ders....

Übrigens, die von Ihnen erwähnten 5,34 Mio Hunde in Deutschland sind nur die, welche durch die steuerehrlichen "Straftäter" (Siehe auch unter rassehunde.de/leidiges Thema "Hundesteuer") auch angemeldeten Hunde. Sie
vergaßen bei Ihrer Berichtigung meiner geschätzten Zahl von 12. Mio. Hunden in Deutschland, daß jeder, steuerehrliche Hundehalter (Straftäter) wenigstens einen Hundehalter kennt, welcher keine Hundesteuer bezahlt, oder mehrere Hunde hält und nur einen angemeldet hat.

mit beaglefreundlichen Grüßen
 

Uwe Stierand

PS: Würden Sie bitte,wenn Sie antworten, unter gaestebuch@rassehunde.de
antworten?
 
 wenn Sie wissen wollen, wie man im VDH zum "ausgebildeten Spezialrichter" gemacht wird....
 
 


 

01.07.98
Herr Ders... schrieb:

Sehr geehrter Herr Stierand,
da ich schon 10 Jahre Zuchtleiter bin und in dieser Zeit sehr viele  Beaglebesitzer mit Ihren aus sogenannter Rassehundezucht stammenden Hunden gesehen habe, die im übrigen ihre "Ahnentafeln" registrieren ließen, kann ich sehr wohl die Qualität dieser Hunde beurteilen. Da ich beruflich als Verkaufsleiter in der Futtermittelindustrie beschäftigt bin, habe ich einen hervorragenden Überblick über die Ausstellungsszene aller "Verbände" und glauben Sie mir, es gibt in der Qualität großeUnterschiede!
 
 mfg
 A.Ders...
 

Betreff:  Antwort aufIhr Schreiben vom 1.07.98
 Datum: Thu, 02 Jul 199810:44:06 +0200
    Von: Uwe Stierand<zwinger.vom.evaschacht@rassehunde.de>
     An:Ders...@t-online.de
 
 

1.07.98
Sehr geehrter Herr Ders...,
ich habe doch nicht bezweifelt, daß Sie in der Materie stehen, nur wie kann es sein, daß Beagle mit Ahnentafeln anderer Vereine von der Teilnahme an Ihren Ausstellungen abgelehnt werden, aber wenn der Besitzer Mitglied im VDH wird und Antrag auf Umschreibung stellt, diesem Antrag, mit mir nur einer bekannten Ausnahme, vom VDH entsprochen , oder wie Sie es nennen, "registriert" wird.
Auf diese Weise wird doch einfach, zumindest für die Sicht und die Nachvollziehbarkeit des Kunden, dem VDH der Zuchterfolg eines anderen Vereins zugemauschelt. Die Nachfahren dieser, durch einfache Umschreibung der Ahnentafel, zum "VDH - Hund" gemachter "VDH - Zuchthunde" erhalten doch, durch die Bank alle, "Ahnentafeln des VDH". Liegt es wirklich nicht daran, daß eben, in den von Ihnen benannten "preiswerteren" Körklassen, alleine die "Wurfabnahme" bereits 20,- DM / Welpe kostet? Jährlich werden wohl 120.000 Welpen (Angabe auf der VDH - Homepage) in dem Zuchtbuch des VDH registriert. Ich erspare mir die einfache Multiplikation und möchte einfach noch folgende Frage loswerden, vielleicht haben Sie ja eine gute Antwort darauf?:

Ich gehe also davon aus (siehe rassehunde.de), daß es in Deutschland wohl 12 Mio. Hunde gibt. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 10 Jahren bedeutet dieser Fakt, daß alleine für die einfache Reproduktion des Bestandes jährlich 1,2 Mio Hunde Welpen gezüchtet werden müßten.
Wie gut ist also wirklich, und woran orientiert sich die, ich entnehme diese Aussage abermals den "Schlachtrufen" von VDH - Züchtern, "weltweit strengste Zuchtordnug des VDH"?

Mit Tierschutz hat das wohl wenig zu tun, bedenkt man, daß nur durch das Nichtabdecken des Marktbedarfes, Ihr Verband deckt gerade mal 10% des Marktes ab, dem Hundehandel mit allen negativen Seiten der Hundehaltung, Tor und Tür weit geöffnet werden. Der VDH ist doch wohl, zumindest zahlenmäßig, der mitgliederstärkste Verband Deutschlands, läge es nicht an diesem Verband, die Hundezucht zu stärken, um dem Hundehandel die Butter vom Brot zu nehmen?

Ihre Einstellung, daß man standardsichere Rassehundezucht nur in einer Rasse betreiben könne, möchte ich nicht teilen, da es auch im VDH üblich ist, daß auf einem Grundstück, oft in einer Mietwohnung bis zu 5 Rassen gezogen werden. Nur auf dem Papier gehört die eine Rasse dem Mann, eine zweite und dritte Rasse wird der Frau angedichtet und die Kinder müssen auch noch mit ihrem Namen herhalten. Sie als Zuchtleiter könnten diese Feststellung ganz einfach überprüfen, wenn Sie mal einen Update der Daten bezüglich des "Züchternamen" und Anschriften vornehmen würden.     

Da finde ich aber unsere Offenheit, siehe rassehunde.de, weit ehrlicher, zumindest dem Kunden gegenüber.

Wir sind, siehe abermals rassehunde.de, 10 Personen und betreuen derzeitig 10 Rassen. Das hieße, wenn wir unseren Gewerbestatus ablegen, einzeln dem VDH beitreten, die Zuchthunde umschreiben lassen würden, bräuchten wir nur noch als Zuchtgemeinschaft einen Club gründen, oder aber einem bestehenden VDH - Club beizutreten und schon bräuchten wir keine Mehrwertsteuern, Gewerbesteuern, Einkommenssteuern auf unseren laufenden Zuchtbetrieb zu bezahlen.Ich denke, daß der ehrlichere Weg, der Gesellschaft, in der wir und unsere Kunden leben, gegenüber, der ist, welchen wir beschreiten und unsere Kunden geben uns Recht.
 

mfG

Uwe Stierand                                           Jetzt geht die Post ab, das muß man gelesen haben


 
 
 


 

Ich hatte auf der BCD - Homepage ein Beagle - Photo gesehen,von dem ich mir sicher war, Selbiges schon einmal im Internet gesehen zu haben. Ich fragte also an, ob der Beagle auf dem Bild wirklich in dem Besitz von Herrn Ders... ist und gratulierte vorsorglich zu diesem Prachtkerl von Beagle. Lesen Sie hier,welcher angeregte und für Sie recht informative e-mail -wechsel daraus entstand:
 

Betreff:
Datum: Mit, 1 Jul 1998 20:10:53-0400
Von:    Herr Ders...
An:      zwinger.vom.evaschacht@rassehunde.de

Herr Ders... schrieb:
Sehr geehrter Herr Stierand
vielen dank für Ihre Mail. Ja, dieser Hund ist von uns gezüchtet und auch in unserem Besitz. Einen solchen Hund zu züchten schafft man nur, wenn man sich auf eine einzelne Rasse konzentriert!! Es erfordert sehr viel Arbeit und Engagement und sehr viel Rassekenntnis. Dies beinhaltet auch Deckfahrten quer durch Europa.
Im Übrigen kenne ich keinen qualitätsvollen Rassehundezüchter, der standardgerechte Beagle züchtet und nicht im Beagle Club Deutschland organisiert ist! Ihre Angaben über Zuchtgebühren innerhalb des VDH sind nicht richtig, es werden in verschiedenen Körklassen teilweise nur Zuchtgebühren von 20,- DM pro Welpe erhoben. Kostenintensiv ist allerdings die Haltung und Zucht der Rasse, auf die wir als Rassehundeclub restriktiv achten! Sollten Sie den Willen haben qualitätsvolle Hunde zu züchten, rate ich Ihnen sich auf eine Rasse zu beschränken, um dort Rassekenntnis zu erwerben.
MFG
Andreas Ders...
Zuchtleiter Beagle Club Deutschland (Mitglied im VDH - die Redaktion)
 

01.07.1996
Sehr geehrter Herr Ders...,

Also nochmal herzlichen Glückwunsch zu dem Beagle, Hut ab. Aber, Herr Ders..., wenn Sie keinen qualitätsvollen Rassehundezüchter kennen, der standardgerechte Beagle züchtet und nicht im Beagle Club Deutschland organisiert ist, wird es wohl daran liegen, daß zu den Zuchtschauen und den Körveranstaltungen des VDH keine Rassehunde anderer Vereine zugelassen werden, warum, das sollten Sie genauso wissen, wie ich: Der VDH behauptet doch, so wie Sie eben auch, daß es "standardgerechte Rassehunde" nur im VDH gäbe. Richtig ?
Also ist doch folgerichtig, zumindest für unseren unerfahrenen Kunden, zu schlußfolgern, daß in den anderen, übrigens ungezählten Rassehundevereinen- ich erspare mir jetzt hier die Aufzählung, da diese in Kürze in meiner Homepage erscheinen wird - zwar Rassehunde gehalten werden, aber züchterisch nur am Standard, welcher übrigens der FCI - Rassestandard ist, an welchem sich fast alle europäischen Dachverbände und Vereine orientieren, vorbei vervielfältigt würde. Genau das ist doch die Absicht des VDH, wenn er andere standardgerechte Rassehunde nicht zu den, zugegeben immer ausgesprochen gut besuchten und kundenwirksam durch den VDH organisierten, Rassehundeschauen zuläßt.

Sie sollen, ja Sie dürfen, gar keinen qualitätsvollen, standardsicheren Beaglezüchter kennen, welcher nicht in Ihrem BCD (Beagle Club Deutschland -Mitglied im VDH - ), dessen Vorsitzender Sie ja sind, organisiert ist.

Wenn sich das nämlich rumsprechen würde, unter unserer Kundschaft, wäre dies gleichzustellen mit einem direkten, verbandsoffenen Vergleich vor den Augen des, sowohl vom VDH, als auch von den anderen Vereinen umworbenen Käuferpotentials.


Dem direkten Vergleich gehen jedoch nicht die vielen, ungezählten anderen Vereine, vomVDH oft als "Dessidenzvereine" bezeichnet (siehe die weit unvollständige Liste bei Dobinet.de), aus dem Wege (siehe Rassehundeschauen des ICR,IRJGV,BRV,MRC,der UCI und so weiter und so weiter), sondern der VDH ist sich sicher, daß er sich vor dem umworbenen und immer sehr zahlreich (dank seiner Lobby, welche wohl zu 90% nur durch die erschreckend hohe Mitgliederzahl entstanden sein kann) erscheinendem Käuferpotential bis in das letzte Kämmerchen blamieren würde, wenn z.B. ein Rüde eines anderen Zuchtbuches als "Best of show" die Veranstaltung in Dortmund oder Berlin verlassen würde. Da diese Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, unterbindet man halt die Teilnahme solcher preisverdächtigen Hunde aus den "Desidentenvereinen".

Wie war das doch 1995, wurde da nicht in den Heften 3 und / oder 4 eine eindringliche Warnungan an alle VDH - Züchter gedruckt, die von mir europaweit organisierte, verbandsoffene 1. internationale Etzdorfer Rassehundeschau durch eine Teilnahme mit "VDH - Hunden" "aufzuwerten"? Es waren von insgesamt 650 Hunden aber trotzdem 141 "VDH - Hunde" von deren Züchter und Halter vorgestellt worden, dies nur am Rande.

Auf einer solchen Veranstaltung, oder aber hier bei rassehunde.de können Sie Leute kennenlernen, die, auch wenn sie nicht im VDH sind, mehr über das Thema "Hund" wissen, als daß man Hund groß schreibt.

Sollten Sie hieran interessiert sein, sehe ich einem weiteren Schriftwechsel offen und positiv entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Stierand
(ein autorisierter, amtstierärztlich kontrollierter, tierschutzrechtlich genehmigter Beagle - Züchter in Ihrem...einfach tierischen Team des "Zwinger vom Evaschacht", der anerkannten und autorisierten Zuchtstätte für Rassehunde, welche sich der gesellschaftlichen Forderung stellt und als anerkannte Ausbildungsstätte sich der Lehrausbildung angenommen hat und - nicht im VDH organisiertist.)

Die Antwort hierauf ließ nicht lange auf sich warten
 

 

 


 

Betreff:
Datum: Mit, 1 Jul 1998 13:10:53-0400
Von:    FlyingAlma@aol.com
An:      zwinger.vom.evaschacht@rassehunde.de

echt tolle Homepage (Ironie). Glauben sie wirklich alles das, was sie da schreiben? Wenn ja, kann man wirklich nur hoffen, daß niemand bei ihnen und ihren irrsinnig vielen Hündinnen einen Welpen kauft. ihr deckrüde (golden retriever) ist viel zu dunkel und hat einen Brustfleck, der laut standard nicht statthaft ist. aber was soll es, vom dhs bzw. icr kann man nichts anderes erwarten. ich halte zwar vom vdh auch nicht sonderlich viel, aber alles ist wohl besser als diese möchte-gern-vereine, die es sich anmaßen, die arbeit des vdh dermaßen in den dreck zu ziehen. denn immerhin hält sich der vdh an den standard der jeweilen rassehunde und billigt keinem seiner züchter zu, mehr als zwei verschiedene rassen zu züchten. Der versuch, auf dieses schreiben zu antworten, wird nicht funktionieren.

mit hunde-freundlichen-tierschützer und goldie-züchter-grüßen

Antwort von rassehehunde.de vom 1.07.1998

Sehr geehrter hundefreundlicher, tierschützerischer Goldizüchter, welcher nicht den "A...h" in der Hose hat, zu seiner freien Meinungsäußerung auch zu stehen !

Hier fühlt sich Jemand aber mächtig auf die Füße getreten, oder?

"Glauben heißt, nicht zu wissen":
Ich glaube nicht nur das, was da auf meiner Homepage zu lesen ist, sondern ich
weiß es, und es wird noch viel mehr Fakten geben, in Kürze, in diesem "Theater"- unter "Vereinsmeierei".

Übrigens Herr oder Frau Goldi- "züchter", im folgenden gebe ich Ihnen mal die konkrete Passage aus dem FCI - Rassestandard an die Hand, nach welchem nicht nur der VDH züchtet, sondern wir auch:

FARBE:
Jede Schattierung von gold oder cremefarben, weder rot noch mahagoni. Einige wenige weiße Haare, allerdings nur an der Brust, sind zulässig.

Nachdem Sie nun diesen kleinen Auszug gelesen haben, denke ich, daß Sie erstmalig etwas von Rassestandarden gesehen haben, oder?

Unser Deckrüde ist ein sehr typvoller "Typhound" erster Riege. Die wenigen weißen Haare auf der Brust sind laut FCI - Rassestandard zulässig, was Sie ja nun auch wissen, und zu dunkel ist er auch nicht, sondern golden, er ist weder rot noch mahagoni.

Sicherlich wird es an Ihrer PC -Technik liegen, wenn das Bild bei Ihnen meinen Golden Retriever in einer roten oder Mahagonifarbe rüberbringt. Ich darf Ihnen empfehlen:

1. Sie sollten sich unbedingt nochmal rassehunde.de anschauen, dort bekommen Sie unter anderem auch den kompletten FCI - Rassestandard der Rasse Golden Retriever

2. Die moderne Technik übermittelt inzwischen die Farben auch realistisch, vielleicht versuchen Sie es mal mit einer Investition in Ihre PC - Anlage?

Aber ich denke, daß aus diesen Zeilen von Ihnen mehr Neid zu lesen ist, als konstruktive Kritik.

Kommentar, übrigens auch für alle künftigen e-mailenden Homepagebesucher:
Ein guter passender Spruch:
Neid muß man hart erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt! Danke

Ich verstehe gerne, daß es weh tut, wenn man zusehen muß, wie da Einer herkommt und die Kundschaft ehrlich aufklärt, welche solche "Goldizüchter", wie Sie es wohl sind, bis heute über den Tisch ziehen konnten. Nur, - und ich gebe zu bedenken - diese Homepage ist für die Kundschaft gemacht und soll aufklärenden, informativen Charakter tragen, der bisweilen auch mal spaßig rübergebracht werden soll.
Ich habe durch Ihre Zeilen viel Spaß, danke.

Ich durfte in meinem Leben durchaus auch wirkliche Züchter des VDH kennenlernen, von denen auch ich sehr viel lernte. Daher auch meine Definitionen zu den "Züchtertypen". Freilich tut es innerlich weh, wenn Sie plötzlich, nach sovielen Jahren ungestörter, und wie Sie uns wissen ließen, wohl auch fachlich nicht recht
fundamentierter "Züchterarbeit", eine Definition der Begriffe "Wohnstubenvermehrer"und "Hinterhofvervielfältiger" lesen und beim selbstkritischen Nachdenken, so kurz vor dem Schlafen gehen, feststellen müssen, daß genau diese Definition wohl auf Ihr bisheriges "Züchterverhalten" zutrifft.

Wenn Sie also den Mut haben, oder die Frechheit besitzen sollten, nochmal bei rassehunde.de reinzuschauen, vielleicht sogar diese, meine, Zeilen lesen und Interesse an einer wirklich konstruktiven Kritik verspüren, sollten Sie es uns wieder wissen lassen.

Danke Ihr ...einfach tierisches Team von rassehunde.de,

Uwe Stierand         weiter im Gästebuch lesen

vom: 20.06.1998

Na dann, mal los!!

Laßt euch mal so richtig aus, immer drauf auf uns, wir vertragen Einiges !

Pfote drauf !

 Euer ...einfach tierisches Team

von

rassehunde.de