Sehr geehrter Herr Versicherungsmakler,
ich werde `nen Teufel tun, Sie und Ihrige Versicherungen bei derVerunglimpfung und Diskreminierung von Hunden zu unterstützen.

Der Begriff "Kampfh.." ist nicht einmal für 5 % der Tiere, welcheeiner der von Ihnen aufgezählten Rassen angehören, zutreffend,geschweige denn geeignet selbst diese etwas aggressiveren 5% (wenn es überhauptso viele sind) Hunde zu definieren.

Natürlich verstehe ich das Interesse der Versicherungen, welchesdas selbige der Stadtverwaltungen sein dürfte, die momentane, durchdie Medien geschaffene, Sensibilisierung zur unverfrorenen Abzocke nutzenzu wollen, aber nicht mit rassehunde.de!!!

Des Weiteren dürfen Sie mich gerne wieder kontaktieren, wennIhnen ein Angebot einer seriösen Versicherung vorliegt, welche diese"Abzockerei" nicht mitmacht.

Mit feundlichen Grüßen

Uwe aus dem ...einfach tierischen Team



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:      An:       ein.Versicherungsmakler@rassehunde.de
Datum: Mittwoch, 24. März1999 08:24
Betreff: Hundehaftpflicht

Sehr geehrter Herr Versicherungsmakler,

ich habe Ihre Korrespondenz auf der Seite www.Rassehunde.de gelesen.

Ich selbst war lange Jahre als Vermittlerinfür die Karlsruher Versicherungen tätig und teile Ihnen mit großerFreude mit, daß diese alle Hunde gleichermaßen versichert.Auch zahlen alle Hunde der Rassen, die der
Laie unter den kynologisch völlig unbekanntenBegriff "Kampfhund" einreiht die gleiche Prämie.

Ich selbst habe seit vielen Jahren Bullterrierund diese auch dort versichert. Schäden bleiben nicht aus, diese wurdenvöllig problemlos und ohne Rückfrage wg. der Rasse reguliert.

Auf meine Anfrage in unserer Haftpflichtabteilungwurde mir als Grund für die "Nicht-Unterscheidung" erklärt, derSchadenverlauf gäbe eine Unterscheidung gar nicht her. Auch das Antragsformularenthält keine Frage zur Rasse und im Zweifelsfall darf der Kunde dochannhemen, daß das wesentlich ist für den Abschluß wasim Antrag erfragt ist?!!

Für Rückfragen stehe ich gerne zurVerfügung.

Désirée Köhler-Käsbohrer