Der Rassestandard- Anatolischer Hirtenhund
(auch AnatolianShepherd Dog, Anatolian Karabash Dog)
(Karshund,Akbash,Kangal)
(Auszug - und Bild wurden dankenderWeise von Herrn DegenhartDürr zur Verfügung gestellt)
zuunserer Startseite
Hier das von uns empfohlene Hundebuchzum Anatolischen Hirtenhund
 
Anatolischer Hirtenhund
(auch Anatolian ShepherdDog, Anatolian Karabash Dog)
(Karshund,Akbash,Karabash,Kangal)

Anatolischer Hirtenhund Typ Kangal
(Auszug aus dem recht umfangreichen, von HerrnDegenhartDürr erstellten Rassestandard. Lesen Sie bitte hier den ausführlichenStandard.)

 

Anatolischer Hirtenhund (Kangal) rechts ein 4-jähriger Rüde, links eine 3-jährige Hündin
Fotocopyright by DegenhartDürr
Äußere Erscheinung
Aufgrund der bis heute auf Leistung ausgerichteten Zucht, ist das äußereErscheinungsbild dieser Rasse doch sehr vielfältig und spiegelt dieverschiedenen Umweltbedingungen des Herkunftslandes und die unterschiedlichenAnsprüche der Hirten wider. 
(Hierzu muß angemerkt werden, daß zwar bei den Hirten inder Türkei die Leistungstauglichkeit ihrer Hunde / Zuchthunde im Vordergrundsteht, aber leider haben nun auch einige Verbände die kommerzielleVermarktung dieser Rasse entdeckt und Standardvorschriften (die Mode) bestimmenso die Auslese der Zucht.) 

Man unterscheidet z. Zt. drei Untergruppen. 
Der wohl bekanntesten Typ ist der KANGAL, benannt nach der gleichnamigenStadt und Familie Kangal. Es ist ein beigefarbener Hund mit dunkler Gesichtsmaske. 

Auch noch relativ bekannt ist der rein weiße Hund, der AKBASH.Dieser Typ ist nicht nur ein Hirtenhund, man trifft ihn auch bei der Jagdauf Wildschweine an, wo er als Packer seinen Einsatz hat. 

Als dritte Rasse gilt es noch der KARSHUND zu erwähnen,der vorrangig im Osten der Türkei, an der Grenze zu Rußlandanzutreffen ist und die Verwandtschaft zum Kaukasischen Owtscharka nichtverleugnen kann. 
 

Bei meinen mehrjährigen Aufenthalten in der Türkei sind miraber weit mehr verschiedene Typen / Schläge begegnet. Da gibt es Übergangsformenzu den zuvor genannten drei  Typen oder Hunde die von einem MittelasiatischenOvtchaka nicht zu unterscheiden sind. 
Aufgrund dieser, noch weitgehendst unentdeckten Vielzahl von Hirtenhundenin der Türkei, fast z.B. der eingetragene Verein ASDA Deutschlanddiese Rasse unter den Oberbegriff ANATOLISCHER HIRTENHUND zusammen. 
So werden Sie bei dieser Kurzbeschreibung eine große Variationsbreitefeststellen. 
Durch eine genaue Festlegung der Rasse in einem Standard (der zumeistnur die äußere Erscheinung umschreibt, um nicht zu sagen vorschreibt)besteht die Gefahr einer nicht Berücksichtigung der so notwendigenGenvielfalt, also die Gefahr eines nicht stattfindenden natürlichenAustausch der Erbmasse, mit allen Folgen für die Gesundheit und dertypischen und eindrucksvollen Wesensmerkmale dieser Hirtenhunde. 

Kurze Beschreibung der Äußeren Merkmale 

Kopf:
Großer, breiter und massiver Schädel, der von vorne betrachtetabgerundet erscheint. Der Stop, also der Übergang zwischen Nasenrückenund Stirnpartie schwach ausgeprägt. Der Nasenrücken kann kurzoder auch lang sein. Kräftige Backenmuskulatur. 

Anatolischer Hirtenhund (hier Kangal) - diese Kopfsudie läßt deutlich die Geschlechter erkennen: vorne 13-wöchige Hündin, hinten gleichaltriger Rüde

Gebiß:
Ausgesprochen kräftig, Scheren- bis Zangengebiß. 

Augen:
Mandelförmig und gut eingebettet. Vorzugsweise dunkel aber auch,bis hin zu  der Farbe des Bernstein. 

Ohren:
Mittelgroße, V-förmige Hängeohren. 

Körper:
Tiefe Brust, bis zu den Ellenbogen reichend. Gut gewölbter Brustkorb,bei den leichteren Typen sind die Rippen im unteren Drittel leicht abgeflachtund die untere Bergrenzungslinie steigt zu den Flanken gut an. 
Der Rücken ist gerade, stark bemuskelt und der Widerrist setztsich leicht von der geraden Rückenlinie ab. 
Die Knochenkonstruktion (Winkelung) gewährleistet einen ausdauernden,energiesparenden Hund (Traber). Kombiniert ist diese Konstruktion bei einigenTypen / Schlägen mit der Knochenkonstruktion eines wendigen und schnellenGaloppers (Windhund). Gerade diese Kombination befähigt den Hund zueinem ausdauernden Begleiter der Herden aber auch zu einem blitzschnellen,wendigen Verteidiger der Herden vor Beutegreifern. 
Man trifft sowohl den quadratischen (Widerrist in etwa gleich der Rumpflänge.)als auch den langgestreckten Körperbau (Rumpflänge etwas längerals der Widerrist.) an. 
Der gesamte Körperbau ist harmonisch abgestimmt und repräsentiertKraft, Wendigkeit und Ausdauer. 

Fell:
Verschiedenste Variationen sind möglich. Kurzes Stockhaar* / langesStockhaar, die Unterwolle ist bei einigen Hunden stahlgrau . Es kommenfast alle Fellfarben vor, schwarze Hunde sind jedoch seltener anzutreffen.Auch trifft man gescheckte oder gestromte Hunde an. 
Für den Typ Kangal gilt jedoch immer: einfarbig Beige bis Grau,kurz Stockhaarig mit dunkler Maske. 
*Sowohl Deckhaar als auch Unterwolle ist deutlich vorhanden. 

Rute:
Von einer einfachen Ringelrute bis hin zu einer doppelt eingerollterRingelrute. Zumeist über den Rücken getragen. 

Gangart:
Ein entspannter, federnd kraftvoller Gang macht das Beobachten dieserTiere zu einer Augenweide. Im allgemeinen jedoch bevorzugen sie den energiesparend(langsamen) Schritt der jedoch, bei Herausforderungen in unglaubliche Geschwindigkeitenübergehen kann. 

Widerristhöhe:
Von unter 70 cm bis über 90 cm 

Gewicht:
Relativ leicht aber auch schwerere Typen kommen vor. Bei gleicher WiderristhöheGewichtsunterschiede von bis zu ca. 15 kg. 
Von unter 40 kg bis über 70 kg 

Dieser Rassestandard bezieht sich auf den Kangal und wurdevon Herrn DegenhartDürr erstellt.
 


Bannerwerbung auf Hundeseiten, die gesehen wird !!

 
zuden Züchtern & Welpen dieser Rasse Zurück