Der FCI - Rassestandard
American StaffordshireTerrier
FCI - StandardAuszug
Dieser Auszug unddas Bild wurden uns von FamilieHeim zur Verfügung gestellt
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Das von uns empfohlene Hundebuchzum American Staffordshire Terrier

American Staffordshire Terrier - Welpen, Hundebücher und Informationen zum Rassestandard vom autorisierten Hundezüchter

American Staffordshire Terrier (USA)
FCI-Gruppe 3
FCI-Standard Nr.: 286

Standard:
Der Standard für den American Staffordshire Terrier wurde am 10.Juni 1936 vom AKC anerkannt, er blieb seit diesem Datum unverändert.Man muß sich den Standard als "Standard of Exzellenz" Idealbild vorstellen,Ziel ist die Beschreibung eines perfekten American Staffordshire Terrier.Diesen Traumhund hat und wird es wahrscheinlich nie geben, aber es wirdimmer in allen Hunderassen Möglichkeiten zur Verbesserung der Rassengeben. Die Aufgabe der Ausstellungsrichter ist es, als Gewinner den Hundauszulesen, der den Zielen des Rassestandards so nahe wie möglichkommt.

Allgemeines Erscheinungsbild:
Der American Staffordshire Terrier soll für seine Größeden Eindruck von großer Stärke vermitteln. Er soll ein solidegebauter Hund sein, der muskulös, aber beweglich und gefälligwirkt. Er zeigt ein großes Interesse an allem, was in seiner Nähevor sich geht. Er soll untersetzt und gedrungen, nicht langbeinig oderleicht gebaut sein.
Sein Mut ist sprichwörtlich.

KOPF:
Der Kopf vermittelt immer den ersten Eindruck eines Hundes. Er trenntden American Staffordshire Terrier sofort von allen anderen Hunderassen,mit Ausnahme des Staffordshire Bull Terrier, dessen Kopf, obwohl kleiner,von ähnlicher Struktur ist. Der Kopf ist zwar breit und massig, dennochvermittelt er den Eindruck, als sei er wunderschön gemeißelt,ausgefüllt durch deutlich abzeichnende Muskulatur, eine Mischung vonKraft, Eleganz und Einmaligkeit. Der große Oberkopf ist ziemlichquadratisch, vereint Breite und Tiefe. Die ausgeprägte Backenmuskulaturzeichnet sich klar ab. Der Stop, - daß ist die Einsenkung direktvor den Augen, zwischen Oberkopf und Fang -, im Profil gesehen, zeigt einenplötzlichen Abfall, er soll fast stufenartig geformt sein, also keinfließender Übergang. Die Länge des Fangs muß immerim richtigen Verhältnis zur Kopfgröße stehen. Im Profiloder von vorne betrachtet muß daher eine perfekte Harmonie bestehen.Der Fang darf weder merklich lang oder extrem kurz wirken. Die Lefzen müssenanliegen und dürfen nicht lose sein. Die Nase ist ausschließlichschwarz; fleischfarbene Nase (dudley/red-nose) ist ein großer Fehler.

Kiefer / Zähne :
Gut abgezeichneter Kiefer. Der Unterkiefer muß stark sein undBeißkraft haben. Die obere Zahnreihe greift ohne Zwischenraum überdie untere. Vor- oder Rückbiss sind zu bestrafen.

Augen:
Die Augen sind rund, gut tief im Schädel gebettet und weit voneinanderliegend. Bei der Augenfarbe wird immer die dunklere bevorzugt, hellgraue,gelbe oder gar blaue Augen sind fehlerhaft. Die Augen umschließendenLider sind voll durchpigmentiert. Der äußere Augenwinkel sollin einer direkten Linie zum Ansatz der Backenmuskulatur liegen.

Ohren:
Die korrekten Ohren sind hoch angesetzt, kupiert oder unkupiert. UnkupierteOhren sind zu bevorzugen. Unkupierte Ohren sollen kurz sein und entwederals Rosenohr oder als halbaufgerichtetes Stehohr getragen werden. Hängeohrensind zu bestrafen.

Neue Gesetzliche Verordnung in Kraft. Kupieren der Ohren ist generellseit 1997 verboten. Des weiteren ist auch das importieren von kupiertenHunden verboten.

KÖRPER :
Die Oberlinie ist im Rücken ziemlich kurz, vom Widerrist zur Kruppeleicht abfallend und von der Kruppe zum Rutenansatz leicht schrägund kurz. Diese obere Linie soll eine glatte, elegante Linie bilden, amWiderrist etwas höher als an der Kruppe - mit einem zweiten, kürzerenAbfall zwischen Kruppe und der ziemlich tief angesetzten Rute. Schaut manvon oben auf den Rücken, muß er muskulös und breit erscheinen.Ein recht verbreitetes Problem der Rückenlinie ist ein Absacken/Durchhängenhinter dem Widerrist. Man nennt dies eine weiche Rückenlinie, einenKnick im Rücken. Andere Fehler in der Rückenlinie sind: Kruppehöher als Widerrist (überbaut); aufgezogener Rücken - hierwölbt sich das Rückgrat in einer konvexen Kurve, die hinter demWiderrist anfängt und sich im Lendenbereich sehr stark abzeichnet.Die Lendenpartie ist leicht aufgezogen mit einer angedeuteten Taillenbildungohne übertrieben zu sein. Der Hals ist kräftig, stark bemuskelt,leicht gebogen, keine lose Haut und von mittlerer Länge. Die schmalsteStelle des Halses liegt direkt hinter den Ohren, von da an verbreitet ersich elegant nach unten, um sanft in den Widerrist überzugehen.

Der Brustkorb ist tief und breit, mit einer guten Rippenwölbungder weit nach hinten reicht. Die Brust muß tief genug herabreichen,der niedrigste Punkt bis unter die Ellbogen. Die Rippen liegen eng an.

Die unkupierte Rute ist im Verhältnis zum Körper kurz, tiefangesetzt und zu einer feinen Spitzer auslaufend. Sie ähnelt einemaltmodischen Pumpenschwengel. Ruten, die hoch über der Rückenlinieoder über den Rücken gerollt getragen werden sind fehlerhaft.

GLIEDMASSEN:
Die Vorderläufe müssen in ihrer gesamten Länge kraftvollund gerade sein. Die Laufknochen müssen kräftig genug sein, umden Eindruck zu erwecken, daß sie das Körpergewicht mit Leichtigkeittragen. Das Schulterblatt soll breit sein, stark bemuskelt. Ist es langund gut zum Oberarm gewinkelt, ist auch die Muskulatur über den gesamtenSchulterbereich gut verteilt
Die Ellbogen müssen eng anliegen. Der Vordermittelfuß (untersterTeil des Vorderlaufs, vom Gelenk abwärts zur Pfote hinab) mußkräftig und aufrecht gestellt sein. Mündet der Vorderlauf ineinem Winkel gegen den Boden - nach vorn oder hinten gestellt - hat derHund im Vordermittelfuß Schwächen. Die Pfoten müssen geradenach vorne gerichtet, dürfen weder nach außen noch nach innengedreht sein. Die Hinterhand muß stark gebaut und eine kräftigeMuskulatur haben. Der Hinterlauf soll am Knie eine Winkelung aufweisen,die im Winkelgrad dem Winkel am Schultergelenk entspricht. Zwischen demKniegelenk und der Pfote liegt das Sprunggelenk. Ideale Hinterläufestehen von hinten gesehen absolut parallel. Wird das Sprunggelenk nachinnen gestellt (kuhhessig) oder dreht nach außen (faßbeinig),so liegt eine fehlerhafte Stellung vor. Im Profil gesehen muß dasSprunggelenk tief angesetzt sein, hinter dem Körper - nicht unterdem Körper stehen. Der Fußknochen soll vom Sprunggelenk in senkrechterLinie zum Boden stehen. Die Pfoten sind mittelgroß gut gewölbtund kompakt mit kräftigen Ballen ausgestattet. Flache Pfoten und Spreizpfoten(mit Zwischenräumen zwischen den Zehen) sind fehlerhaft. Das Gangwerkmuß federnd sein, nicht rollend und kein Paßgang. Der ganzeBewegungsablauf muß den Eindruck der Mühelosigkeit vermitteln.Auch die obere Linie des trabenden Hundes soll elegant sein - kein Stoßennach oben und unten oder rollende Seitwärtsbewegungen.

HAARKLEID:
Das Fell spiegelt den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes. DieHaare müssen dicht an der Haut anliegen, abstehende Haare sind meistübertrieben trocken, dadurch fehlt ihnen auch Glanz. Ein weiches,dünnes Fell, das sich bei einigen American Staffordshire Terrier samtartiganfühlt, ist zwar angenehm zu berühren, aber nicht absolut korrekt- jedoch nur ein kleiner Fehler. Grundsätzlich soll das Haar mehrschützen, etwas fester sein. Ein richtig gefütterter und ausreichendbewegter Hund hat in der Regel viel Glanz im Fell. Jede Farbe, einfarbig,mehrfarbig oder gefleckt ist zulässig, jedoch soll mehr als 80 % Weiß,Schwarz mit Brand, Tricolor und Leberfarben nicht gefördert werden.Leberfarbene Hunde haben oft helle Augen und einen leberfarbenen oder braunenNasenspiegel - zwei Eigenschaften, die beim American Staffordshire Terrieräußert unerwünscht sind. Unabhängig von der Fellfarbeist richtiges Pigment von äußerster Wichtigkeit. Im Idealfallsind Augenränder, Nase und Lefzen voll durchpigmentiert.

Größe und Gewicht sollen zueinander in richtigerProportion stehen. Eine Schulterhöhe von ca. 46 bis 48 cm fürdie Rüden und ca.43 bis 46 cm für die Hündinnen ist zu bevorzugen.

Wichtige Terminefür alle Freunde des American Staffordshire Terrier finden Sie hier
 


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