Der FCI - Rassestandard- Dalmatiner
(Auszug - und Bild wurden dankenderWeise von Frau Voitle zur Verfügung gestellt)
 
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Dalmatiner

FCI - Standard Nr. 153 / 14.09.1994 / D (hier ein Auszug)

URSPRUNG :
Dalmatien, kroatische Republik.

VERWENDUNG :
Begleithund, Familiehund. Geeignet zur Abrichtung als Begleit- undSanitätshund.

KLASSIFIKATION F.C.I. :
Gruppe 6 (Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen) Sektion 3(Verwandte Rassen) Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK :
Die Herkunft der Dalmatiner ist bis heute unklar und lediglich aufVermutungen gestützt. Die frühesten konkreten Hinweise stammenaus Bildern italienischer Maler aus dem 16. Jahrhundert.
Abbildungen in altägyptischen Pharaonengräber, die den Abbildungenauf Gemälden aus dem Mittelalter entsprechen, lassen vermuten, daßder Dalmatiner ein paar tausend Jahre alt ist.
Diese Überlieferungen lassen auch ernsthaft darauf schliessen,daß der Ursprung der Dalmatiner im Mittelmeerraum liegt.
In einem 1792 veröffentlichten Werk von Thomas Bewick finden wirdie Beschreibung und die Zeichnung eines Dalmatiner. Bewick bezeichnetihn als "The Dalmatian or Coach Dog". Der erste Dalmatiner - Standard wurdeim Jahre 1882 von einem Engländer namens Vero Shaw verfasst. DieserStandard wurde dann im 1890 in einen offiziellen Standard überführt.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :
Der Dalmatiner ist ein augenfällig getupfter, starker, muskulöserund lebhafter Hund. Er ist symmetrisch in seinen Umrissen, frei von Grobheitenund Schwerfälligkeiten und fähig, mit grosser Ausdauer schnellzu laufen.

VERHALTEN UND CHARAKTER :
Angenehmes Wesen, freundlich, nicht scheu oder zurückhaltend undfrei von Nervosität und Aggressivität.

KOPF UND SCHÄDEL :
Der Kopf ist von guter Länge. Der Schädel soll flach, zwischenden Ohren am breitesten und an den Schläfen gut geformt sein. Er solleinen deutlichen Stop aufweisen. Falten sind unerwünscht. Der Fangist lang und kräftig und darf nicht spitz zulaufen. Die Lefzen solleneng am Kiefer anliegen und nicht überhängen. Die Nase ist beimschwarz getupften Farbschlag immer schwarz und beim braun getupften Farbschlagentsprechend braun.

FANG UND GEBISS :
Kräftige Kiefer mit perfektem, regelmäßigem und vollständigemScherengebiß.

AUGEN :
Die Augen sollen mässig auseinanderliegen und von mittlerer Grössesein; rund, klar und funkelnd, mit einem intelligenten Ausdruck. Beim schwarzgetupften Farbschlag müssen die Augen dunkel und beim braun getupftenmittelbraun bis bernsteinfarbig sein. Die Lidränder sind beim schwarzgetupften Farbschlag durchgehend schwarz oder sehr dunkel und beim braungetupften Farschlag durchgehend braun.

BEHANG :
Die Ohren sind hoch angesetzt, von mittlerer Grösse und ziemlichbreit im Ansatz. Am Kopf anliegend getragen, werden sie allmählichschmäler bis zu ihrer abgerundeten Spitze. Sie sind dünn undfein in ihrer Struktur und gut getupft.

HALS :
Der Hals soll mässig lang, gut gewölbt und leicht sein. Ersoll zum Kopf hin schmaler werden und ganz ohne Wamme sein.

KÖRPER :
Die Brust soll tief und geräumig sein. Die Rippen sind gut gewölbtund der Widerrist gut abgesetzt. Der Rücken ist kraftvoll und geradeund die Lenden stark bemuskelt und leicht gewölbt.

RUTE :
Ungefähr bis zum Sprunggelenkhöcker reichend, kräftigam Ansatz und gegen das Ende gleichmässig dünner werdend undkeinesfalls grob. Die Rute soll weder zu tief noch zu hoch angesetzt sein.Leichte Aufwärtsbiegung, aber keinesfalls geringelt. Tupfen sind erwünscht.

GLIEDMASSEN
Vorhand : Die Schultern sollen leicht schräg und trockenbemuskelt sein. Die Ellbogen müssen eng am Körper anliegen. DieVorderläufe sind völlig gerade, starkknochig und kräftig.Die Vorderfusswurzelgelenke sollen Elastizität zeigen.
Hinterhand : Muskeln stark entwickelt und gut sichtbar. Kniegelenkegut gewinkelt. Leicht angewinkelte Sprunggelenke. Von hinten gesehen sinddie Läufe parallel.
Pfoten : Rund, fest, mit gut gewölbten Zehen (Katzenpfoten)und runden, zähen, elastischen Ballen. Die Zehennägel sind schwarzoder weiss beim schwarz getupften Farbschlag, beziehungsweise braun oderweiss beim braun getupften.

GANGWERK, BEWEGUNG :
Völlig gelöster Bewegungsablauf und regelmässige, kraftvolle,rhythmische Bewegung mit ausgreifendem Schritt. Von hinten gesehen bewegensich die Läufe parallel, die Hinterhand in der Spur der Vorderhandtretend. Kurze Schritte und paddelnde Bewegung sind fehlerhaft.

HAARKLEID :
Kurz, hart, dicht, glatt und glänzend.

FARBE : Die Grundfarbe ist rein weiss. Tiefschwarze Tupfen beimschwarzen Farbschlag und leberbraune beim braunen Farbschlag. Die Tupfensollen nicht ineinanderlaufen, rund, klar begrenzt und gut verteilt sein.Die Grösse soll 2 bis 3 Zentimeter im Durchmesser betragen. Die Tupftenam Kopf, an der Rute und an den Gliedmassen sollen kleiner sein.

GRÖSSE / GEWICHT :
die Ausgewogenheit der Proportionen ist von hoher Bedeutung.
Grösse : Rüden : 56 - 61 cm Idealgrössen 58 - 59 cm
Hündinnen : 54 - 59 cm Idealgrössen 56 - 57 cm
Idealgewicht : Rüden : ca. 27 kg
Hündinnen : ca. 24 kg

FEHLER :
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehenwerden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichungstehen sollte.

ZUCHTAUSSCHLIESSENDE FEHLER
Platten
Monokel
Dreifarbigkeit (schwarze und braune Tupfen auf demselben Hund)
Lemon (zitronenfarbige bzw. bronzierte Tüpfelung)
Andere Pigmentfehler
Blau- und Birkauge
Ausgesprochener Vor- und Rückbiß
Taubheit
Entropium, Ektropium
Ausgesprochen ängstliches oder aggressives Verhalten.
N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelteHoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
 
 


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