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Rasselexikon Bichon frisè

Bichon frisè

Ursprungsland:Frankreich / Belgien
Gewicht:5 - 7 kg
Schulterhöhe:25 - 30 cm 
Haarkleid:Dünn, seidig, korkenzieherartig,sehr locker, 7 - 10 cm Länge
Farben:Reines Weiß
anerkannt durch:FCI , TKC,  AKC, CKC
FCI-Gruppe: 9Gesellschafts- und Begleithunde
zuden Züchtern & Welpen dieser Rasse
Bichon frisè - Züchteradressen auf der Züchterliste bei rassehunde.de
Dieses Bild wurde uns von FrauSausen zur Verfügung gestellt Danke
Das von uns empfohlene Hundebuch Der Bichon frisè - Das Hundebuch der Hundebücher aus dem Parey - Buchverlagzum Bichon frisè

RASSEPORTRAIT - BICHON FRISÈ

Von MonikaSausen, Berlin
Zwinger Honey Dream`s

Kleine Reise durch die Geschichte der Rasse Bichon frisè

Der Bichon frisè gehört zu der, noch weitere fünf Rassenumfassenden, alten Familie der BICHON`s. Seine Herkunftsgeschichte istleider nicht mehr vollständig zu klären. Sicher jedoch ist, daßseine Ur- Ur- Ahnen bereits im Altertum in Ägypten, zur Zeit der Pharaoneund Pyramiden zu Hause waren. Durch sämtliche Zeitepochen hindurchwaren sie in der damals bekannten Welt, im Mittelmeerraum, ansässig. Alte Papyrosrollen beweisen die Existenz dieser kleinen weißen Hunde.Auch wurden bei Ausgrabungen in Ägypten kleine Hunde in den altenGräbern gefunden. Auf vielen Gemälden und Wandteppichen der altenMeister, durch sämtliche Zeit- und Geschichtsepochen hindurch, sindoftmals Bichon frisè ähnliche Hündchen abgebildet. Vielezeitgenössische Geschichtsschreiber - vor und nach Christi- habenebenfalls in ihren Gedichten und Erzählungen diese kleinen Hunde alsHauptdarsteller erkoren.
Über die See- und Handelsrouten, sowie durch kriegerische Feldzügeund als Gastgeschenke unter den  Fürstenhöfen, verbreitetensie sich in der gesamten Welt. Bei allen Entdeckungen und Eroberungen neuerLänder und Kontinente können wir davon ausgehen, daß auchimmer die Urahnen des Bichon frisè dabei waren.
In der Renaissance im späten 14. Jahrhundert, war er der bevorzugteLiebling der Adligen und Reichen in Frankreich. Für das einfache Volkjedoch war dieser kostbare "Schatz" über lange Zeit hinweg unerreichbar.Dies sollte sich erst zur Zeit der französischen Revolution ändern.
 

Der Guanchenhund ... der Ur - Bichon frisè ???

Dr. Hillebrecht aus Rodenberg am Deister war ein Weltenbummler, auch dieKanarischen Inseln gehörten zu seinen Reisezielen. Um 1898 brachteer einen kleinen "Wollpudel" von Teneriffa mit nach Hause. In einem seinerReiseberichte erzählt er die Herkunftsgeschichte seines kleinen Hundesmit Namen Lump:
Diese weißen, als Handelsobjekte geschätzten "kleine Pudel"stammen von den Abhängen des schneebedeckten Pico de Teyde und werdenvon großen, stark gebauten Menschen - den Überresten der Guanchen- angeboten. Die Guanchen waren die von den Spaniern vernichteten Bewohnerder glücklichen Inseln, ehe diese ihre Welteroberungen begannen.
Diese Überreste der in den Bergen wohnenden Guanchen besitzenund züchten neben ihren großeuterigen Ziegen diese "Pudelrasse",von denen Lump - obgleich ein Kind der Tropen, geboren 27 Grad nördlicheBreite - vor allem die Hitze nicht ertragen konnte. Er legte sich im Sommerbeim Spazierengehen alle Augenblicke in den  Schatten eines Baumesum sich abzukühlen. Im Winter kannte er kein größeres Vergnügenals sich stundenlang im dicken Schnee herumzutreiben, wie es wohl seineVorfahren an den Schneehängen des Pico de Teyde ebenfalls getan hatten.Die Hunde sind sehr kluge, aber sehr heftige, waghalsige und kühnunternehmende Hunde, die mit jedem anbändeln, aber geradeaus - nachGermanennatur!
Diese kleine Geschichte könnte als Beweis dienen, daß derBichon frisè tatsächlich auf Teneriffa, das erste Mal schonvor vielen hundert Jahren, in einer ursprünglichen Art gezielt gezüchtetwurde. Handeltreibende Seefahrer brachten schon früh bichonartigekleine Hunde auf die Kanaren, die Guanchen fanden Gefallen an den lustigen,kleinen Hunden und züchteten sie weiter. Somit ist es nicht verwunderlich,daß der Bichon frisè in alten Hundebüchern als Teneriffahundoder Bichon Teneriffe bezeichnet wurde. Erst 1933 erhielt er von den Franzosenden Namen Bichon a poil frisè, was gelockter Schoßhund bedeutet.
 

Wie die Zucht begann

Die gezielte Zucht des Bichon frisè wurde -unter anderen- tatsächlichauf Hunden aufgebaut die von Teneriffa stammten. Die Stammutter aller Bichonfrisè wurde Teyde genannt.
Bis 1933 nannte man ihn "Bichon Tènèriffe ". Seit diesemJahr wird er als Bichon a poil frisè von der FCI als eigenständigeRasse anerkannt.
Nach Deutschland kam er erst 1955; der erste Wurf erblickte 1956 inBremen das Licht der Welt.
 

Der Bichon frisè ... eine kleine Persönlichkeit

Der Bichon frisè ist ein charmanter Herzensbrecher, der mit seinerganzen Liebe und Aufmerksamkeit an seiner Familie hängt. Er besitztein fröhliches, temperamentvolles und sehr zärtliches Wesen.Durch seine Bemühungen, stets seinem geliebten Menschen zu gefallen,läßt er sich relativ leicht erziehen. Natürlich bedarfes auch bei seiner Erziehung einer gewissen Konsequenz, wie bei allen anderenHunderassen auch.
Für Kinder und Jugendliche verkörpert er einen robusten undstets frohgelaunten kleinen Gefährten und Spielkameraden, der jedenUnfug mitmacht.
Da er so gut wie keine Aggression, weder gegen Mensch noch Tier zeigt,ist er ein verträglicher Zeitgenosse im Umgang mit anderen Hundenoder Haustieren, wie Katzen, Meerschweinchen und Co.
Der Bichon frisè ist kein verzärteltes, zartgliedrigesHündchen, sondern ein robuster, kräftig gebauter Kleinhund. SeinGewicht liegt bei ca. 5 bis 7 kg, je nach Größe. Ein Hund mit25 cm Schulterhöhe wiegt etwa 5 bis 5,5 kg. Somit ist er als "Handtaschenhund"vollkommen ungeeignet. Seine Körpergröße beträgt nur25 bis 30 cm, daher ist er auch für eine kleinere Wohnung als "Mitbewohner"annehmbar.
Ein großer Vorteil dieser Rasse besteht darin, daß sienicht haart, Sie finden also auf Ihrem Sofa, oder Ihrer Kleidung keinelästigen Hundehaare.
Der Bichon ist von Natur aus sehr wachsam, aber bei richtiger Erziehungkein Kläffer. Wohnen Sie in einem Mietshaus, lernt er sehr schnell,wer ins Haus gehört, er meldet dann nur noch Fremde.
Der Bichon frisè ist ein lebhafter, kleiner Clown, der mit Ihnengerne über Stock und Stein wandert, jedoch ist er auch mit wenig Auslaufzufrieden, da er sich ganz dem Lebensrhythmus seiner Besitzer anpaßt.Er ist ein überaus treuer und zuverlässiger kleiner Geselle,ihm ist jedes Wetter recht um seinen geliebten Menschen zu begleiten. Regenund Kälte machen diesem robusten Hund wenig aus, solange er sich ausreichendbewegen kann. Man könnte den Bichon frisè kurzum als "Wetterfest"bezeichnen.
 

Schönheitspflege und Hygiene

Durch einen speziellen Haarschnitt, ca. alle 6 Wochen, erhält derBichon frisè seinen reizenden Teddylook. Dieser Schnitt ist leichtzu erlernen und unterscheidet sich ganz wesentlich von einer Pudelschur.Eine komplette Anleitung zum Selbermachen, finden Sie in meinem Buch "Der Bichon frisè .... ein weißer Traum im Teddylook." (erscheintim 1. oder 2. Quartal 2001 und ist dann u.a. auch hier im Hunde-Fachgeschaefterhältlich)

Das schöne Haarkleid des Bichon frisè sollte zwei bis dreimal die Woche gekämmt und gebürstet werden. Somit wird ein Verfilzenseiner Haarpracht verhindert, pflegt man ihn regelmäßig, istder Aufwand sehr gering.
Problemstellen wie z.B. hinter den Ohren können schnell verfilzen,etwas Pflegepuder vor dem Kämmen, erleichtert an diesen Stellen diePflege erheblich. Beim Kämmen müssen Sie immer mit dem Kamm bisauf die Haut vordringen, ansonsten sieht der Hund oberflächlich schöngepflegt aus, in den unteren Regionen ist er aber total verfilzt.
Läßt sich sein Haar nicht mehr leicht durchkämmen,ist ein reinigendes Bad nötig. Nach dem Waschen ist es ratsam eineHaarkur anzuwenden, sie macht das Haar leicht kämmbar und hältes in guter Kondition, außerdem verhindert sie weitgehend ein Verfilzender Haare. Benutzen Sie immer nur ein gutes Hundeshampoo, Shampoo fürMenschen (auch Babyshampoo) ist für Hunde völlig ungeeignet.Ebenfalls Pflegeprodukte mit dem Zusatz "Nerzöl" sind für einenBichon frisè nicht geeignet, die Inhaltsstoffe färben das weißeHaar ins Gelbliche.
Da der Bichon frisè eine pudelähnliche Haarstruktur besitzt,unterliegt er keinem saisonalem Fellwechsel, dies bedeutet, daß ernicht haart; Sie finden weder auf Ihrer Kleidung, noch auf Ihren Möbelnlästige Hundehaare.
Haare, die im äußeren Gehörgang wachsen, müssenheraus gezupft werden, ansonsten kann der Ohrenschmalz nicht ausreichendabfließen, somit kommt es zu Entzündungen.
Sicherlich kennen Sie die bräunlichen Verfärbungen weißerHunde an den Barthaaren und an den Augen. Selbst der bestens gepflegteBichon frisè wird, wie alle weißen Hunde, solche kosmetischen"Mängel" mehr oder weniger aufweisen. Die Haare in der Augenregionsollten deshalb regelmäßig mit einem, im Fachhandel erhältlichen,Tränensteinentferner, oder mit warmem Wasser gesäubert werden,um eine übermäßige Verfärbung zu verhindern. Auchder Bart sollte nach dem Fressen gesäubert werden, aber bei allerMühe, ganz vermeiden kann man die lästigen Verfärbungennicht.

INFO:
Die erste deutschsprachige Lektüre über denBichon Frisè wird im Winter/ Frühjahr 2001 erscheinen. Titel:"Der Bichon frisè .... ein weißer Traum im Teddylook"
Autorin MonikaSausen
dann auch im Hunde-Fachgeschaefterhältlich.
 
 

Der FCI-Rassestandard
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